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Energieforschung

Energieforschung und forschungsintensive Energietechnologien

Letzte Aktualisierung: 29.6.11

1. Die Branche in NRW

Die Energiewirtschaft und Energieforschung in Nordrhein-Westfalen sind national und europaweit die Nummer eins und weltweit unter den Top 3-Regionen der Branche und somit eine der bedeutendsten Energieregionen der Welt.

 

Das Land an Rhein und Ruhr liefert 30 Prozent des bundesweit benötigten Stroms. Hier werden 83 Prozent der deutschen Steinkohle und 55 Prozent der deutschen Braunkohle gefördert. Rund 40 Prozent des deutschen Industriestroms werden hier verbraucht, aber auch rund ein Drittel aller in Deutschland entstehenden Treibhausgase werden in NRW emittiert. 257.000 Menschen arbeiteten 2008 in der Energiewirtschaft in NRW. Mit RWE und E.ON sind zwei der in Europa führenden Stromerzeuger in NRW angesiedelt. Aber auch die Komponentenhersteller für Kraftwerke nehmen in NRW eine führende Position ein. So kommen die größte Dampfturbine und der größte Generator weltweit von Siemens in Mülheim.

 

Auch die erneuerbaren Energien sind in NRW zuhause. MAN Diesel & Turbo liefert die Turbine mit dem weltweit höchsten Wirkungsgrad für das Solarthermische Kraftwerk ANDASOL3 in Spanien. An diesem Projekt ist die Firma Solar Millennium beteiligt, einer der weltweit führenden Unternehmen in der Branche der Solarthermischen Kraftwerke. Die Firma verlegt derzeit ihre Forschungsaktivitäten im Bereich „Turmkraftwerk“ zu einem Firmensitz nach Köln. Hintergrund dafür ist der vom Land NRW finanzierte Ausbau der entsprechenden Forschungskapazitäten im neuen Institut für Solarforschung beim Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt in Köln mit dem Solarthermischen Kraftwerk als Forschungsgroßgerät in Jülich. Auch die Zuliefererindustrie der Windenergiebranche ist mit mehr als 400 Firmen in NRW vertreten. Vor diesem Hintergrund entsteht gerade an der RTWH Aachen ein weltweit einzigartiger Systemprüfstand, auf dem der komplette Antriebsstrang von Windkraftanlagen von bis zu 4 MW Leistung getestet werden kann.

 

Dies sind Beispiele für die enge Vernetzung von exzellenten Forschungseinrichtungen und global tätigen Unternehmen aus dem Bereich der innovativen Energieprodukte und -dienstleistungen in NRW. Die Unternehmen finden ein hervorragendes Forschungsumfeld in NRW: An mittlerweile über 30 Standorten an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wird auf allen relevanten Gebieten der Energietechnik geforscht und gelehrt. Eine breite Forschung und Lehre im Land sichert, dass Energiethemen in vielen Studiengängen präsent sind und der Nachwuchs herausragend ausgebildet wird – ein echter Standortvorteil, den die Unternehmen zu schätzen wissen.

 

Vor dem Hintergrund dieses hervorragenden Forschungsumfeldes haben sich weltweit agierende Unternehmen der Energiewirtschaft auch für die direkte Kooperation mit herausragenden Know-how-Trägern am Standort NRW entschieden. E.ON investiert 40 Mio. Euro in das E.ON Energy Research Center an der RWTH Aachen über 10 Jahre. Das Land NRW unterstützt den Institutsbau mit 15.6 Mio. Euro. Ein Industriekonsortium unter Führung von ThyssenKrupp Steel fördert mit ICAMS (Interdisciplinary Centre for Advanced Materials Simulation) die Materialforschung an der Universität Bochum, der RWTH  Aachen, dem Forschungszentrum Jülich und dem MPI für Eisenforschung mit 12 Mio. Euro, die das Land NRW verdoppelt. Hitachi investiert 30 Mio. Euro an der RWTH Aachen sowie an den Universitäten Bochum und Dortmund im Bereich modernster Kraftwerkstechnik. RWE und E.ON unterstützen zusammen mit dem Land NRW den Ausbau des Energiewirtschaftlichen Instituts EWI der Universität zu Köln mit 12 Mio. Euro über 5 Jahre.

 

Nordrhein-Westfalen ist für viele zukunftsorientierte Unternehmen der ideale Standort für Forschung und Produktion. Das stärkt die Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze. Es trägt aber auch mit dazu bei, die Herausforderungen der Transformation unseres Energiesystems zu bewältigen, denn ihre gemeinsame Mission ist die Steigerung der Effizienz in allen Bereichen der Energieumwandlung und -nutzung sowie der verstärkte Einsatz regenerativen Energien.

 

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2. Ziele und Aufgaben des Clustermanagements

Die Hauptaufgabe des Clustermanagements ist die Vernetzung der Akteure im Energieforschungsbereich über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Es bündelt die nordrhein-westfälischen Forschungsaktivitäten und es stärkt ihre Stärken durch den Auf- und Ausbau von erstklassigen Forschungseinrichtungen. Zudem treibt CEF.NRW die koordinierte Zusammenarbeit von Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen mit der Wirtschaft voran. Dadurch wird den Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsinstituten die Möglichkeit geboten, Drittmittel zu akquirieren, sich als Know-how-Träger zu profilieren und ihre Reputation zu erweitern.

 

Eine weitere Aufgabe von CEF.NRW besteht in der Förderung von thematischen Schwerpunkten an herausragenden Zentren, die internationale Standards setzen und mit ihrer Forschungsleistung nationale und internationale Forschungsmittel einwerben können. Somit soll CEF.NRW der Energieforschung in NRW bessere Sichtbarkeit verleihen – auch international.

 

Dem Management des CEF.NRW stehen eigene Fachleute zur Verfügung, die engagiert auf die Akteure in der Forschung und Wirtschaft zugehen. Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sollen sich durch die koordinierte Zusammenarbeit mit Unternehmen besser an den zukünftigen Herausforderungen ausrichten können und im Rahmen zukunftsfähiger Forschungs- und Entwicklungsprojekte zusammenarbeiten. Das Management des CEF.NRW liegt bei der EnergieAgentur.NRW, so dass ihre Netzwerke und Partner die Grundlage der Clusterarbeit bilden. Zudem erfolgt somit die Verzahnung mit dem Energiewirtschaftscluster EnergieRegion.NRW. Auch dieses Cluster wird von der EnergieAgentur.NRW gemanagt.

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3. Zentrale Arbeitsgebiete, Partner und Aktivitäten

CEF.NRW orientiert sich an den Schwerpunkten nordrhein-westfälischer Energieforschung und fasst sie in drei Säulen zusammen:

  • Zentrale Energieerzeugung
  • Dezentrale Energieerzeugung
  • Biologische Erzeugung von Energieträgern

Sie werden verbunden durch die Querschnittstechnologien:

  • Energienetze und -speicher
  • Energieökonomie und Akzeptanz

Die zentrale Energieerzeugung befasst sich mit den Themen der fossilen Kraftwerkstechnik und den solarthermischen Kraftwerken. Auch der Kompetenzerhalt in Forschung und Lehre im Bereich der  Reaktorsicherheit und der Entsorgung atomaren Mülls wird vom Cluster begleitet. Die dezentrale Energieerzeugung hat neben den Schwerpunkten „Wasserstoff und Brennstoffzelle“ sowie „Photovoltaik und Systemtechnik“ auch Forschungsthemen aus der Windenergie im Fokus. Die biologische Erzeugung von Energieträgern hat die effiziente Züchtung von Pflanzen sowie die energetische Nutzung von Biomasse zum Inhalt.

 

Das Querschnittsthema „Energienetze und -speicher“ behandelt Fragestellungen rund um den Netzausbau und zur Integration von erneuerbaren Energien. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte des Energiewandels werden durch das Feld „Energieökonomie und Akzeptanz“ abgedeckt. Damit werden im Cluster nicht nur technologische Entwicklungen begleitet, sondern auch deren Wechselwirkung in unsere Gesellschaft behandelt.

 
Aktivitäten und erreichte Meilensteine

 

Stärkung der Strukturen für Forschung und Entwicklung in NRW

Unterstützung des Auf- und Ausbaus von Forschungseinrichtungen in NRW, wie z.B.

  • Forschungszentrum Jülich
  • Energiewirtschaftliches Institut EWI (Universität zu Köln)
  • Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (Universität Duisburg-Essen)
  • Batterieforschungszentrum MEET (Universität Münster)
  • Institut für Solarforschung im DLR (Köln und Jülich)
  • Forschungsbereich Nachwachsende Rohstoffe (Universität Bonn)

Gründung des Vereins Rhein Ruhr Power e.V.

Zusammenschluss von Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Ziel des Ausbaus der Innovationsführerschaft im Bereich der Kraftwerkstechnologien:

  • Sicherung der Technologieführerschaft auf allen Ebenen des „Kraftwerks der Zukunft“
  • Stärkung der Region als weltweit angesehene Kompetenzregion mit starker Anziehungskraft für Unternehmen und Fachkräfte
  • Forschung und Entwicklung im Hinblick auf den Umbau des fossil befeuerten Kraftwerksparks zum „Partnersystem“ für eine zunehmend regenerativ geprägte stark fluktuierende Stromversorgung

Bündelung der nordrhein-westfälischen Forschungsaktivitäten

  • Unterstützung bestehender Aktivitäten, wie z.B. der ef.Ruhr (Energieforschung Ruhr) oder JARA ENERGY (Jülich Aachen Research Alliance)
  • Gründung eines Arbeitskreises „Energienetze“
  • Gründung eines virtuellen Instituts im Themenfeld Energienetze
  • Initiierung eines Kompetenznetzwerkes Agrarforschung
  • Unterstützung bei der Bildung von Konsortien im Rahmen der in NRW durchgeführten Energie-Wettbewerbe
  • Bündelung der Kompetenzen im „Bioeconomy Science Center" unter der Federführung des Forschungszentrums Jülich
  • Moderation der Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft zur Beteiligung am Spitzenclusterwettbewerb des Bundes durch den Cluster sowie Beschaffung der zugehörigen Finanzmittel beim Land (Aufforderung zur Antragstellung für die zweite Runde durch den Bund)

Vernetzung der Akteure entlang der Wertschöpfungskette

  • Gründung des Vereins Rhein-Ruhr Power e.V. und verstärkte Einbindung von KMU
  • Durchführung von Branchentagen und Workshops (z.B. Branchentag Photovoltaik, Batterietag NRW, Workshop solarthermisches Kraftwerk, Workshop zum Thema Bürgerbeteiligung)
  • Besuche bei Verbänden und Industrie (z.B. VKU, Bayer, EON, RWE, Solland, Kostal)
  • Unterstützung des ZIM-NEMO-Netzwerks "Holzstrom.net" in Bad Münstereifel
  • Vernetzung des Know-hows zu Kurzumtriebplantagen an der Uni Bonn mit ausgewählten Energieversorgern.

Stärkung der Innovationskraft der Akteure durch Cross-Innovation

vgl. Kap. 6 Cross-Innovations-Aktivitäten

 

Bekanntmachung der thematischen Schwerpunkte an herausragenden Zentren

Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit des CEF.NRW, wie z.B.

  • verschiedene Clusterbroschüren
  • Beiträge in weiteren thematischen Broschüren, wie z.B. Windenergie im Aufwind
  • Internetauftritt des CEF.NRW
  • Artikel im Magazin „innovation & energie“ der EnergieAgentur.NRW
  • Messeauftritte (z.B. im Rahmen der NRW-Gemeinschaftsstände auf der Essener E-world energy & water und auf der Hannover-Messe)
  • Beiträge in Newslettern der EnergieAgentur NRW und von ExzellenzNRW
  • Veranstaltungen und Workshops
  • Vorträge und Infoveranstaltungen zu Rhein Ruhr Power

Energieszenarien und -studien

Auswertung von Studien und Konzepten im Hinblick auf die künftige Ausrichtung der Energieforschung in NRW wie z.B.: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (2011): Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung; SRU (2010): Wege zur 100 % erneuerbaren Stromversorgung; DPG (2010): Elektrizität: Schlüssel zu einem nachhaltigen und klimaverträglichen Energiesystem; ewi & gws & prognos (2010): Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung; iea (2010): Energietechnologische Perspektiven; BMWI (2010): Energietechnologien 2050 - Schwerpunkte für Forschung und Entwicklung; BMWI / BMU (2010): Energiekonzept.

 

Darüber hinaus wurden in Zusammenarbeit mit dem MIWF eigene Studien in Auftrag gegeben, wie z.B. die Potenzialstudie zur Knowledge based Bioeconomy NRW (KBBE) und die SWOT-Analyse „Analyse der spezifischen Wettbewerbssituation des Clusters „Kraftwerkstechnik Rhein/Ruhr-Region und Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung des Clusters“.

 

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4. Projektbeispiele

Die im Folgenden dargestellten Projekte und Vorhaben zeigen das Innovationspotenzial der nordrhein-westfälischen Energieforschungslandschaft. Im Rahmen der Clusterarbeit werden diese Aktivitäten von CEF.NRW entsprechend begleitet. Daher orientiert sich die Darstellung an den thematischen Schwerpunkten des Clusters – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Zentrale Energieerzeugung


Dezentrale Energieerzeugung

Biologische Energieerzeugung

Energienetze und -speicher

Energieökonomie

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5. Highlights und Erfolgsgeschichten

Neue Standards für die dezentrale Energieversorgung

 

CEF.NRW - Die Vorteile einer dezentralen Energieversorgung liegen auf der Hand: Die Nähe zum Endverbraucher ermöglicht verlustarme kurze Übertragungswege. Auch regenerative Energien können in dezentralen Stromnetzen effektiv genutzt werden. Das Forschungsprojekt SMEDEA an der TU Dortmund soll jetzt Wege und Standards erarbeiten, wie die gemessenen Daten von neuen elektronischen Zählern, welche ab 2010 auch dem Endkunden angeboten werden müssen (die sogenannten Smart Meter), für die Steuerung und den wirtschaftlichen Betrieb vernetzter dezentraler Energieerzeuger genutzt werden können.


 

Innovative Wasserstoffspeicher

 

CEF.NRW - Für eine zukünftige Wasserstoffwirtschaft werden neben geeigneten Energiewandlern Wasserstoffspeicher benötigt, an die je nach Anwendung unterschiedliche Anforderungen gestellt werden. Die zurzeit verfügbaren Lösungen sind in vielen Punkten unbefriedigend. Komplexe Hydride, insbesondere Natriumalanat, sind die am weitesten entwickelte auf chemischer Speicherung beruhende Alternative.


 

Forschung für das Kombikraftwerk der Zukunft

 

CEF.NRW - Die wirtschaftliche und umweltfreundliche Produktion von elektrischer Energie ist eine der grundsätzlichen technologischen Herausforderungen, deren Lösung nachhaltig über den Lebensstandard und das Wohlergehen der Menschheit entscheidet. Durch die Steigerung der Effizienz von Kraftwerken kann ein wesentlicher Beitrag hierzu geleistet werden.


 
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6. Cross-Innovations-Aktivitäten

CEF.NRW treibt folgenden Cross-Innovations-Themen voran: zukunftsfähige Kraftwerkstechnologien, Energieeffizienz, smart grids, Elektromobilität, Energiespeicher, Biomasse und neue Materialien in der Energietechnologie. In diesem Rahmen bieten sich Kooperationen mit den Clustern NanoMikro+Werkstoffe.NRW, AutoCluster.NRW, IKT.NRW, ProduktionNRW, Umwelttechnologien.NRW, Ernährung.NRW und BIO.NRW an. Die enge Kooperation mit dem Energiewirtschaftscluster EnergieRegion.NRW ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit des CEF.NRW und wird durch das gemeinsame Management beider Cluster gesichert.

  • Cross-Innovation mit AutoCluster und Cluster Produktion zum Thema Elektromobilität
  • Cross-Innovation mit dem Cluster EnergieRegion.NRW zum Thema Energienetze und Biomasse, Gründung "Virtuelles Institut Energienetze", Institut für Solarforschung des DLR, MEET Münster, lastfähige Kraftwerkstechnologien, Energienetze der Zukunft
  • Cross-Innovation mit den Clustern Ernährung und Bio: Konversionstechniken für Biomasse werden am Beispiel der Hydrothermalen Konversion (HTC) gebündelt
  • Kooperation mit dem Cluster Umwelttechnologien zum Thema Mikroalgen
  • Cross-Innovation mit dem Cluster Produktion zum Thema Wind (im Aufbau)
  • Kooperation mit dem Cluster IKT u.a. im Bereich smart grids
  • Kooperation mit dem Cluster NanoMikro+Werkstoffe im Bereich Photovoltaik und elektrische Speicher

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Elektromobilität

Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zur ersten großräumigen Modellregion für Elektromobilität Europas

 
 

Der Masterplan Elektromobilität Nordrhein-Westfalen legt die Bedeutung und Chancen der Elektromobilität in Nordrhein-Westfalen dar, beschreibt konkreten Handlungsbedarf bzgl. der genannten Handlungsfelder, umreißt ein Umsetzungskonzept, mit denen die oben genannten Ziele erreicht werden können.


 

Bioraffinerie

Nachwachsende Rohstoffe nachhaltig nutzen

 
 

Seit 15 Jahren ist die stoffliche und energetische Nutzung in Bioraffinerien Thema in Forschung und Entwicklung. Eine neue Branche entlang der Wertschöpfungskette nachwachsender Rohstoffe erschließt sich den Wachstumsmarkt für nachhaltige Dienstleistungen und Produkte. Welche Chancen bieten integrierte Bioraffenerie-Konzepte der Wirtschaft in NRW?


 

Ressourceneffizienz

Umweltschutz und wirtschaftlicher Wettbewerbsvorsprung zugleich

 
 

Der Bedarf an ökologischen Innovationen und an ressourcen- und energieeffizienten Produkten und Produktionstechniken ist immens. Durch die optimale und effiziente Nutzung der natürlichen Ressourcen können im Unternehmen hohe Einsparpotentiale erzielt und zukunftsfähige Entwicklung ermöglicht werden.


 

nANO meets water

Nanotechnologie in der Wasser- und Abwassertechnik

 
 

Nanotechnik ist eine der chancenreichsten Schlüsseltechnologien, Wassertechnik sind die wichtigsten Schlüsselthemen für die Weltbevölkerung. Denn Wasserknappheit und -qualität stellen die wesentlichen globalen Herausforderungen in den kommenden 20-30 Jahren dar.


 

7. Regionale Cluster und Netzwerke

Eine systematische Bestandsaufnahme der Energieforschung in NRW liegt bisher in einzelnen Studien vor. Diese muss fortlaufend aktualisiert werden, weil die Forschungslandschaft im Bereich der Energieforschung in Bewegung ist. Es können folgende Beispiele genannt werden:

  • Die Universitäten im Ruhrgebiet (Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg Essen) haben ihre Energieforschungsinstitute gebündelt und den Energieforschungsverbund ef.Ruhr mit 40 Instituten und rund 800 Personen gegründet.
  • Die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich haben sich zur "Jülich Aachen Research Alliance" (JARA) zusammen geschlossen. Somit entstand der größte Energieforschungsverbund in Deutschland. Eines der vier Themen ist JARA ENERGY mit etwa 50 Instituten und über 2.000 Personen.
  • Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt, die RWTH und FH Aachen sowie die belgische Universität Leuven haben ein gemeinsames virtuelles Institut zu solarthermischen Kraftwerken gegründet.
  • Die RWTH Aachen haben im Rahmen des Exzellenzclusters "Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse", das durch die Exzellenzinitiative gefördert wird, ein Kompetenzzentrum für Kraftstoff-Design gegründet.
  • Gründung des Westfälischen Energieinstituts an der FH Gelsenkirchen
  • Gründung des Vereins Rhein Ruhr Power
  • Netzwerke der EnergieAgentur.NRW existieren bereits und werden integriert.

Die thematischen Cluster werden moderiert durch das Landescluster, die regionalen (z.B. ef.Ruhr, JARA ENERGY, BioEconomy Science Center) sind und bleiben für sich selbst verantwortlich.

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8. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und internationale Vernetzung

CEF.NRW ist Mitglied im europäischen Forschungsnetzwerk zur Photovoltaik, PV ERA NET. In diesem Gremium treffen sich regelmäßig Experten von Förderagenturen aus 9 europäischen Ländern und koordinieren ihre Aktivitäten im Bereich Photovoltaik. Auch gemeinsame Projektaufrufe werden hier realisiert.

Realisiert wurde auch ein grenzüberschreitender Workshop in der Region NRW-NL. Die Zusammenarbeit mit der Agentschap NL, der niederländischen Forschungsförderung, wird fortgesetzt.

CEF.NRW beteiligt sich an der Konferenzreihe „Grand Challenges - Answers from North Rhine-Westphalia“ des Wissenschaftsministeriums in der Vertretung des Landes NRW in Brüssel. Die Veranstaltungsreihe bietet Gelegenheit zum internationalen Austausch mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Auch Projekte, die außerhalb der NRW-Wettbewerbe vom Bund und der EU gefördert werden, werden in die Netzwerke aktiv integriert (COORETEC).

 

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Clustermanagement

Dr. Frank-Michael Baumann 

Clustermanager CEF.NRW
rwi4
Völklinger Str. 4
40219 Düsseldorf

 

Tel.: +49 (0)211 896-4610
Fax: +49 (0)211 896-4611

info(at)cef.nrw.de

www.cef.nrw.de

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    Energieforschung in Nordrhein-Westfalen. Beispielhafte Innovationen

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