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Gesundheitswirtschaft

Gesundheitswirtschaft und anwendungsorientierte Medizintechnologien

Letzte Aktualisierung: 30.6.11

1. Die Branche in NRW

Mit mehr als einer Million Beschäftigten ist die Gesundheitswirtschaft Wachstums- und Innovationsmotor für Nordrhein-Westfalen. Eine hochwertige Gesundheitslandschaft profitiert von Exzellenzen in Technologie, Forschung und Versorgung. 

 

Nordrhein-Westfalen positioniert sich im Innovationswettbewerb der Gesundheitsregionen mit wegweisenden Lösungen. Schon heute schaffen die Akteure der Branche mit ihrem Gesundheits-Know-how zukunftsfähige Arbeitsplätze und die Basis für eine internationale Wettbewerbsfähigkeit. Eine innovative Krankenhauslandschaft kooperiert intensiv mit Versorgungs- und Zuliefernetzwerken. Niedergelassene Gesundheitsspezialisten arbeiten mit Krankenhäusern, Unternehmen der Medizintechnik oder Anbietern der gesundheitsbezogenen Synergiebereiche (z.B. Wohnungswirtschaft, Ernährung) bei der Gestaltung neuer Angebote eng zusammen.


Ein wichtiges Themenfeld dieser zukunftsweisenden Zusammenarbeit sind neue patientenorientierte Versorgungslösungen, die den demografischen Wandel berücksichtigen. Aktionsfelder sind der Gesundheitsstandort zu Hause oder telemedizinische Versorgungsprozesse. Damit werden der Paradigmenwechsel zur Präventionsmedizin und die Zukunft der Rehabilitation unterstützt. 

In der Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen arbeiten 1.09 Millionen Beschäftigte, die einen Umsatz von geschätzt 58 Milliarden Euro generieren (Stand 2009). Während in den Jahren 2003 bis 2007 die Zahl der Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen um insgesamt 1,2 Prozent zurückging, nahm die Zahl der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft um 1,9 Prozent zu. 2009 lag der Anteil der Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft an der Gesamtwirtschaft bei 15,2 Prozent.

 

In der stationären/teilstationären Versorgung arbeiten 332.359 Menschen, in der ambulanten Versorgung 263.284. In der stationären/ambulanten Altenhilfe sind 165.512 Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte ausgewiesen, im Gesundheitshandwerk arbeiten 41.439 Spezialisten (Stand 2008).

 

Die Gesundheitswirtschaft bleibt auch für die Zukunft eine Wachstumsbranche. Im Jahr 2006 wurden in Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern 3,93 Millionen Fälle mit einem Budgetvolumen von 13,19 Milliarden Euro ausgewiesen. Die Prognose für 2020 geht von einem Zuwachs der Fälle um 7,4 Prozent aus.

 

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (2008)

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2. SWOT-Analyse und strategische Handlungsfelder


Stärken

  • Größe der Gesundheitslandschaft als Stärke bei Leitanwendungen
  • Erfahrungen beim Herleiten und Pilotieren innovativer Lösungen
  • dies gilt besonders für den Krankenhaussektor, wobei eine differenzierte Trägerstruktur Raum für innovative Lösungen eröffnet.
  • Stärken, aber verstreute Kompetenzen (Archipellandschaft) bei medizinischer, medizin-technischer Forschung
  • Pharma und einschlägige Biotechnik sind leicht überdurchschnittlich vorhanden und bilden eigene Cluster
  • kritische Masse vorhanden, um bundesweit Vorreiter zu sein
  • Professionelles Netzwerkmanagement regionaler Clusterinitiativen

Chancen

  • Gesundheitsmarkt steht vor einem lang anhaltenden und kräftigen Boom: national wie international, weltweit
  • soziodemografische, gesundheitspolitische und technisch-wissenschaftliche Innovationskräfte schieben und ziehen in dieselbe Richtung, hohes Innovations- und Reorganisationspotenzial
  • besonders interessant ist eine Initiierung von Innovationsprozessen aus Kunden-, Bedarfsperspektive
  • Herausforderung: Mehr Eigeninitiative aktivieren, weniger auf Staat stützen

Schwächen

  • die regionalen Cluster sind unterschiedlich ausgeprägt und entwickelt
  • der Anteil der Medizintechnikbranche ist unterdurchschnittlich

Herausforderungen

  • eine Ausweitung vor allem der technologie- und forschungsbezogenen Innovationsstrategie in Abstimmung mit dem für Medizinforschung zuständigen Referat
  • das Innovationspotenzial in den Themenfeldern Medizintechnik, Krankenhaus der Zukunft und Rehabilitation und Gesundheitsvorsorge ausbauen
  • eine Fokussierung bzw. Priorisierung der Cross-Cluster-Aktivitäten
  • die internationalen Aktivitäten sollten konsequent ausgeweitet werden

Handlungsfelder

Die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen ist seit Jahren stark gestiegen und die Gesundheitswirtschaft wird auch in den kommenden Jahren ein starker Wachstumsmarkt sein. Das Innovationspotenzial ist groß, da neue Technologien und neuen Organisationskonzepte zur Umsetzung anstehen.
Vor diesem Hintergrund werden vor allem folgende Herausforderungen gesehen:

  • das Innovationspotenzial in den Themenfeldern Medizintechnik, Krankenhaus der Zukunft und Rehabilitation und Gesundheitsvorsorge ausbauen
  • eine Fokussierung bzw. Priorisierung der Cross-Cluster-Aktivitäten
  • die internationalen Aktivitäten sollten weiterhin konsequent ausgeweitet werden

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3. Ziele und Aufgaben des Clustermanagements

Der Cluster Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalen verknüpft die Clusterentwicklung in den sechs Gesundheitsregionen Aachen, Köln/Bonn, Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen und Metropole Ruhr (Stand 10/2010) mit der Clusterentwicklung in Zukunftsfeldern der Gesundheitswirtschaft, etwa Medizintechnik und Krankenhaus der Zukunft, Telemedizin sowie Arbeit und Qualifizierung. Schwerpunkte sind der Ausbau und die Stärkung der Vernetzung der lokalen und regionalen Gesundheitsakteure als Innovationsmotoren für die Branche. Vernetzung und Kommunikation finden unter der gemeinsamen Dachmarke "Gesundheitswirtschaft.NRW" statt.

 

Die empirische Fundierung der Arbeit im Cluster erfolgt durch systematisches Trend- und Innovationsmonitoring.


Stand 2008

 

Die Arbeit im Cluster Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalen auf einen Blick (Stand: Oktober 2010).

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Das Clustermanagement hat seit 2008 die Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsregionen.NRW organisiert und das Trend- und Innovationsmonitoring vorangetrieben. In und mit den sechs Gesundheitsregionen wurde ein professionelles Netzwerkmanagement aufgebaut. Die Arbeit steht im Kontext des Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen, Bochum.

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4. Zentrale Arbeitsgebiete, Partner und Aktivitäten

Die Gesundheitswirtschaft umfasst die klassischen Teilbereiche der ambulanten und stationären Versorgung im Gesundheitswesen. Neben den Kernbereichen der ambulanten und stationären Versorgung werden die Querschnittsfelder Public Health und Prävention, die Vorleistungs- und Zulieferindustrien aus dem pharmazeutischen, medizintechnischen, bio- und gentechnischen Bereich, das Gesundheitshandwerk, der Groß- und Facheinzelhandel sowie die Nachbarbranchen und die Randbereiche wie Gesundheitstourismus, Wellness und Sport, Wohnen und das produzierende Gewerbe einbezogen.

 

Parallel zur Strategie- und Clusterentwicklung in den Regionen inszenierte das Clustermanagement für den Zeitraum 2008 bis 2010 zwei landesweite Zukunftsfelder der Gesundheitswirtschaft:

  • Medizintechnik.Vernetzung und Transparenz.NRW
  • Initiative "Krankenhaus.Innovation.NRW"

Das Zukunftsfeld „Medizintechnik“ wird seit April 2008 in einer Interregionalen Arbeitsgruppe Medizintechnik.NRW gebündelt. Neben Expertengesprächen und Besuchen in Unternehmen sowie der Initialzündung für einen „Dialog Wirtschaft trifft Politik“ ist der Aufbau des „Trend- und Innovationsmonitoring Medizintechnik“ vorangeschritten.

Die sechs NRW-Gesundheitsregionen und ihre Themenpatenschaften

Die Netzwerkakteure aus den sechs Gesundheitsregionen haben sich in der Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsregionen auf die Übernahme einer Themenpatenschaft und damit auf die federführende Bearbeitung eines Zukunftsfeldes der Gesundheitswirtschaft, in Kooperation mit Akteuren der anderen NRW-Regionen, verständigt. Das Clustermanagement hat mit jeder Gesundheitsregion eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.

In dieser Kooperationsvereinbarung haben sich die Gesundheitsregionen verpflichtet, anknüpfend an die regionalen Entwicklungsperspektiven innerhalb ihrer Region, ein Handlungsfeld für die Themenpatenschaft zu sondieren und mit den regionalen Akteuren abzustimmen. Die Gesundheitsregionen haben im Rahmen der Themenpatenschaft für das Thema in der Region und interregional für Nordrhein-Westfalen eine koordinierende Funktion übernommen und führen 2010 sogenannte „Themengipfel“ durch. 

  • Die Region Aachen hat eine Themenpatenschaft „Medizintechnik“ übernommen. Die Stärken in der Forschung und Entwicklung von marktfähigen Produkten der Medizintechnik charakterisieren Aachen als eine wichtige Best-Practice Region, die anderen Akteuren neue Wege aufzeigen kann.
  • Die Region Köln/Bonn hat die Themenpatenschaft für „Gesundheit für Generationen". Die Region entwickelt sich zu einem national und international führenden Standort für die wissensbasierte Gesundheitswirtschaft des Altern, der gute Lösungen und Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels bietet.
  • Die Region Münsterland bearbeitet das Thema „Medizinische Prävention“. Die Vernetzung der Akteure in der Präventiven Medizin und neue Projekte, wie zum Beispiel der Aufbau eines interdisziplinären Präventionszentrums, bieten zukünftig einen Vorteil in der medizinischen Versorgung.
  • Die Region Ostwestfalen-Lippe konzentriert sich auf „Vernetzte Versorgung“. Für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung werden intelligente Lösungen mit neuen Kooperationen und Geschäftsmodelle zwischen den Leistungserbringern entwickelt, die unter anderem durch telemedizinische Innovationen unterstützt werden.
  • Die Region Metropole Ruhr hat die Themenpatenschaft „Klinikwirtschaft“. Das "Gesamtsystem Krankenhaus" steht im Zentrum medizinisch-pflegerischer Versorgungs- und Zulieferungs- und Vorleistungsketten. Durch ein optimiertes klinikwirtschaftliches Innovationsmanagement werden neue Potenziale erschlossen.
  • Die Region Südwestfalen hat die Themenpatenschaft "Werkstoffe und Techniken für die Gesundheitswirtschaft" übernommen. Die innovative Zusammenarbeit mit Vor- und Zulieferern für Anwendungen in der technologischen Gesundheitswirtschaft, insbesondere die Werkstoffe Metall und Kunststoff, stehen in der Region im  Mittelpunkt.
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5. Beispielhafte Wettbewerbsprojekte

Für weitere Informationen zu Med in.NRW Projekten klicken Sie auf den Titel.

 

Präventionsernährung für Kinder in NRW – Previkids NRW

Themenschwerpunkt 1 - Prävention

Federführung Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund GmbH (FKE)

PD Dr. Kersting

 

Medizintechnische Entwicklungen zur minimal-invasiven, perkutanen, transluminalen Therapie von Herzklappenerkrankungen

Themenschwerpunkt 2 – Anwendungsorientierte Medizintechnologien

Federführung RWTH Aachen, Universitätsklinikum:

Medizinische Klinik I

Lehrstuhl für Angewandte Medizintechnik

Prof. Saß

 

Virtual Reality basiertes Diagnose- und Therapiesystem für Gedächtnis- und Orientierungsstörungen

Themenschwerpunkt 2 – Anwendungsorientierte Medizintechnologien

Federführung Universitätsklinikum der RWTH Aachen, Neurobiologische Klinik

Prof. Dr. Sturm

 

Post-Reha-Netzwerk – Entwicklung integrativer Dienstleistungspakete für die betriebliche und private Lebenswelt

Themenschwerpunkt 1 - Prävention

Federführung Servicenetz Duisburg GbR

Herr Oelrich

 

Gründerwettbewerbe Med.NRW

Themenschwerpunkt 7 – Wild Card

Federführung Startbahn MedEcon Ruhr GmbH

Dr. Günther

 

Sensorintegrierte Patientenlagerung (SensoPal.)

Themenschwerpunkt 2 – Anwendungsorientierte Medizintechnologien

Federführung SurgiTAIX AG

Dr. Portheine

 

Entwicklung und Evaluation von vernetzter Funktechnik beim universellen Neugeborenen-Hörscreening

Themenschwerpunkt 2 – Anwendungsorientierte Medizintechnologien

Federführung Universitätsklinikum Münster, Klinik und Poliklinik für Phoniatrie und Pädaudiologie

Dr. am Zehnhoff-Dinnesen

 

Traumanetzwerk-Nordwest

Themenschwerpunkt 3 - Telematik

Federführung Universitätsklinikum Münster, Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

Prof. Dr. Raschke

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6. Highlights und Erfolgsgeschichten

  • Ausschreibung und Preisvergabe zur „Healthcare-Managerin des Jahres" in den Jahren 2009 und 2010
    Kooperation mit der Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH. Preisvergabe auf dem Rheinischen Kongress für Gesundheitswirtschaft.
  • Präsentation der Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalen auf der internationelen MEDICA (2008, 2009, 2010)
  • Präsentation der Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalen auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit (2008, 2009, 2010)
  • Präsentation der Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalen auf der Arab Health in Dubai (2008, 2009, 2010), auf der Pro Care Espana (2008, 2010)
  • Jobmesse Medizin und Gesundheit, Gelsenkirchen (2009, 2010)
  • Partner der Offensive „Business Angels Jahr 2010“

Wissenschaftliche Erforschung des Alterungsprozesses

 

Gesundheitswirtschaft.NRW - Das neue Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln konzentriert sich auf die Auswirkungen des Alterungssprozesses auf Gesellschaft und Wirtschaft. Durch den demographischen Wandel erfahren wir diese Auswirkungen schon heute, soziale Sicherungssysteme und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Zukunft sollen mit einem Team von 300 Forschern in vier Abteilungen untersucht werden.


 

Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen

 

Gesundheitswirtschaft.NRW - Als Zentrum der medizinischen und wissenschaftlichen Kompetenz will der Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen dazu beitragen, das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland als wichtigen Standort für Gesundheitswirtschaft und Forschungsaktivitäten im internationalen Vergleich weiter nach vorne zu bringen.


 

Netzwerk der Gesundheitsregionen.NRW

 

Gesundheitswirtschaft.NRW - Das Cluster Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalen verknüpft die Clusterentwicklung in den sechs Gesundheitsregionen Aachen, Köln/Bonn, Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen und Metropole Ruhr (Stand 06/2009) mit der Clusterentwicklung in Zukunftsfeldern der Gesundheitswirtschaft – etwa Medizintechnik, Krankenhaus der Zukunft oder Telemedizin.


 

Präzise und schonende Form der Strahlentherapie

 

Gesundheitswirtschaft.NRW - Das Universitätsklinikum Essen ist Schrittmacher für Spitzenmedizin in der Metropole Ruhr und arbeitet auf höchstem internationalem Niveau. Es gibt drei Forschungs- und Behandlungsschwerpunkte: Herz-Kreislauf, Krebs und Transplantation. Das Protonentherapiezentrum wurde im Jahr 2009 durch die Organisation „365 Orte – Deutschland – Land der Ideen“ als innovative und national bedeutende Einrichtung ausgezeichnet.


 

Modellregion Telemedizin in NRW

 

Gesundheitswirtschaft.NRW - Die Telemedizin hat ihre Wirksamkeit in Studien in einigen medizinischen Fachgebieten bereits bewiesen.In der Region Ostwestfalen-Lippe wird modellhaft der flächendeckende Einsatz der Telemedizin erprobt. Als Projektpartner sind die Landesregierung Nordrhein-Westfalen, das ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen, das ZIG – Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft, Bielefeld, sowie Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und Dienstleister der Region OWL beteiligt.


 

7. Cross-Innovations-Aktivitäten

Cross-Innovations-Aktivitäten des Cluster Gesundheitswirtschaft

 

Unter dem Stichwort „Innovation im Krankenhaus“ werden vom Clustermanagement inhaltlich die Bereiche Krankenhausbetriebstechnik, Gebäudetechnik, Logistik und IT-Dienste als mögliche Felder für Cross-Cluster Aktivitäten gesehen. In Vorbereitung sind deshalb engere Kooperationen mit den Clustern Logistik, Ener-giewirtschaft, IT-Wirtschaft, und - sobald gegründet - die Landescluster Medizinforschung und Umwelttechnik.

Mit dem Cluster ITK hat es bereits gemeinsame Veranstaltungen gegeben, die fortgesetzt werden sollen.

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8. Regionale Cluster und Netzwerke

Region Aachen

Federführung AGIT mbH, Aachen

 

Region Köln/Bonn

Federführung: Gesundheitsregion KölnBonn e. V., Köln

 

Region Münsterland

Federführung: Netzwerk Gesunheitswirtschaft Münsterland e. V., Münster

 

Region Ostwestfalen-Lippe

Federführung: ZIG – Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL, Bielefeld

 

Region Metropole Ruhr

Federführung: MedEcon Ruhr e.V., Bochum

 

Region Südwestfalen

Federführung: Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen e. V., Altena

 

Die regionalen Cluster stehen seit längerer Zeit bilateral miteinander in Beziehung. Eine gemeinsame Plattform wurde im Rahmen des professionellen Netzwerkmanagements durch die Initiative des Clustermanagements Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalen aufgebaut.

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9. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und internationale Vernetzung

Einzelne Gesundheitsregionen haben bereits Erfahrungen mit internationaler Zusammenarbeit: etwa Aachen und Münsterland mit grenzüberschreitender Kooperation im Rahmen der Euregio). Internationale Innovationsprojekte etwa im Forschungsrahmenprogramm der EU sind in Vorbereitung.

Das Thema Internationale Kooperationen begleitet die Arbeit des Clustermanagements kontinuierlich als Querschnittaufgabe. Außerdem unterstützt das Clustermanagement im Rahmen seiner personellen Ressourcen die Beteiligung von Akteuren aus Nordrhein-Westfalen an landesweiten oder bundesweiten Ausschreibungen und Wettbewerben wie „Gesundheitsregionen der Zukunft“ (BMBF, Berlin) oder „Med.in NRW“ (MAGS, Düsseldorf).

Der Cluster ist mit seinen Aktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene präsent und profiliert.

  • Teilnahme und Präsentation des Clustermanagements auf der Veranstaltung „ZUKUNFT AUS AACHEN: Chancen für eine innovationsorientierte Strukturpolitik in NRW und Europa“ am 7. Dezember 2009, Aachen
  • Treffen am 16. Dezember 2009 zum Thema „Gesundheitstourismus/Gastpatienten“ im MAGS in Düsseldorf
  • Gespräche mit einer niederländischen Delegation und Vertretern des Ministeriums für Innovation, Forschung, Wissenschaft und Technologie NRW am 9. November 2009
  • Vorbereitung für die Präsentation des Clustermanagements und Begleitung der ausstellenden Unternehmen aus NRW (Landesinformantin) auf der der „Arab Health 2010“ im Januar in Dubai (auch: 2008 und 2009);
  • Empfang und Gespräche mit einer indischen Delegation am 20. November 2009 auf der MEDICA 2009 in Düsseldorf

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Clustermanagement

 

Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen
Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen


Gesundheitscampus 9 
44801 Bochum
Tel.: 0234 91535-1200
Fax: 0234 91535-1999
strategiezentrum(at)gc.nrw.de 

 

www.gc.nrw.de

www.gesundheitswirtschaft-nrw.de

Aktuelle Ausgabe des Clustermagazins

Nachrichten

BARMER GEK Arztreport 2012: 1,1 Millionen Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen
[02. Feb. 2012]
Ist die Sprachentwicklung unserer Kinder gefährdet? Laut aktuellem BARMER GEK Arztreport 2012 wird mittlerweile bei jedem dritten Kind im Vorschulalter...
Minister Remmel: NRW soll ökologischer Vorreiter werden
[01. Feb. 2012]
Arbeitsschwerpunkte für 2012 vorgestellt: Neues Naturschutzgesetz in Vorbereitung - Masterpläne für Wasser und Umwelt/Gesundheit geplant -Erarbeitung...
ADHS: BARMER GEK und pädnetz Niederrhein starten neues Versorgungskonzept
[30. Jan. 2012]
Das Aufmerksamkeitsdefizit- bzw. Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) ist eine der häufigsten psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Mit einem...
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MEDICA 2010

Das Clustermanagement Gesundheitswirtschaft.NRW und die sechs NRW-Gesundheitsregionen präsentieren ihre Themen und Projekte auf der MEDICA 2010. Unter der gemeinsamen Dachmarke „Gesundheitswirtschaft.NRW“ sind sie am Gemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen (Halle 3, Stand D/81) präsent. Clustermanagerin Brigitte Meier wird den Besuch von Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (geplant: Freitag, 19. November 2010, 15.30 Uhr) nutzen, um auf die besonderen Kompetenzen der sechs Gesundheitsregionen aufmerksam zu machen. Darüber hinaus zeigen mehr als 20 Unternehmen, die ihren Sitz in den Gesundheitsregionen haben, innovative Produkte und Dienstleistungen.
Weitere Informationen

Clusterwettbewerb Med in.NRW

Der Wettbewerb "Med in.NRW" ist mit 235 eingereichten Projektskizzen und über 1.000 Partnern der größte Wettbewerb der Landesregierung. 33 innovative Projekte mit insgesamt 194 Wettbewerbsteilnehmern hat die unabhängige und international besetzte Jury für eine Förderung vorgeschlagen. Dazu zählen Projektvorhaben wie beispielsweise die Entwicklung eines voll implantierbaren miniaturisierten Kunstherzens oder auch das Telematik-Projekt "Traumanetzwerk-Nordwest", bei dem sich 60 Kliniken aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zusammengeschlossen haben, um gemeinsam die Versorgung von schwerstverletzten Patienten weiter zu verbessern.

Weitere Informationen:

www.ziel2.nrw.de

Cluster-Broschüre

„Viel Raum für Gesundheit“

Broschüre des Clusters Gesundheitswirtschaft.NRW dokumentiert die Arbeit im Clustermanagement und in den sechs NRW-Gesundheitsregionen

Die Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen dokumentiert ihre Erfolge als beschäftigungsstärkste Branche, als Wachstums- und Innovationstreiber, in Wissenschaft und Forschung sowie bei Vernetzungsstrategien und Kooperationen, die für ganz NRW einen Gewinn bedeuten. In einer neuen Broschüre des Clusters Gesundheitswirtschaft werden diese Erfolge als Ergebnis von zweieinhalb Jahren beschrieben.

Die Broschüre kann hier als PDF heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden:
Cluster Gesundheitswirtschaft NRW
Tel: +49 (0)521 543273
info@gesundheitswirtschaft-nrw.de

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