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IKT

Informations- und Kommunikationstechnik

Letzte Aktualisierung: 02.01.2013

1. Die Branche in NRW

Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind eine tragende Säule und der wichtigste Produktivitäts- und Wachstumstreiber der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. So ist die IKT-Wirtschaft in NRW ein wichtiger Beschäftigungsmotor und gehört zu den gesamtwirtschaftlichen Leistungsträgern. Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der IKT geht weit über die der Branche hinaus. IKT stoßen Innovationen an, erzeugen damit Wachstum und schaffen zukunftssichere neue Arbeitsplätze in fast allen Branchen. Daher haben diese Technologien für den Industriestandort Nordrhein-Westfalen herausragendes ökonomisches Gewicht und hohe strategische Bedeutung.

 

Der IKT-Standort NRW im Überblick:

  • Mehr als 23.000 Unternehmen im Land beschäftigten im Jahr 2010 rund 184.000 Mitarbeiter und erzielten einen Umsatz von 92 Milliarden Euro - dies entspricht 16,9 Prozent des nordrhein-westfälischen Bruttoinlandsproduktes 2010.
  • Im Jahr 2011 stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im gesamten IKT-Sektor um mehr als 5.500 auf rund 189.500.
  • Starker TK-Sektor: 86 % des deutschen Mobilfunkmarktes werden von NRW-Unternehmen abgedeckt; mit Vodafone, E-Plus, Ericsson und der Deutschen Telekom sind vier „Big Player“ der TK-Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen angesiedelt. „Handycity“ Düsseldorf – die Stadt ist ein Telekommunikations- und Mobilfunkstandort mit internationaler Strahlkraft, was die Ansiedlung großer Konzerne beweist.
  • 8 Fraunhofer-Institute mit IKT-Schwerpunkt sind in Nordrhein-Westfalen angesiedelt.
  • EffizienzCluster LogistikRuhr (vom BMBF gefördert): Das vom BMBF geförderte Spitzencluster zielt auf die Entwicklung von Produkten, Ansätzen und Innovationen, um die bestehenden gesellschaftlichen Herausforderungen unter Einsatz der Logistik bewältigen zu können.
  • Im IKT-Bereich sind in NRW bereits mehrere regionale sowie thematische Netzwerke aktiv, bspw. das stark regional fokussierte IT-Security Netzwerk in der Region Bochum / Gelsenkirchen oder das thematische Geoinformations-Netzwerk mit mehreren regionalen Schwerpunkten in Bonn, Münster und der Ruhrregion. 

Vergleicht man den IKT-Markt in NRW mit anderen Regionen in Deutschland und Europa, so zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen in einigen Bereichen große Stärken hat und durchaus zu den Vorreitern gezählt werden kann. 86 % des deutschen Mobilfunkmarktes werden von NRW-Unternehmen abgedec

 

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2. SWOT-Analyse und strategische Handlungsfelder


Stärken

  • Gesamtwirtschaftliche Stärke des IKT-Sektors
  • Großes Know-how im Bereich der Basistechnologien: Embedded Systems, M2M-Kommunikation, Sensornetzwerke, Software-Engineering, CPS
  • KMU-geprägte IKT-Landschaft mit vielseitigem Produktionsspektrum
  • Starke IKT-Regionen mit zukunftsweisenden Schwerpunkten, zahlreiche Branchennetzwerke und Technologiezentren auf lokaler/regionaler Ebene
  • Breites Unterstützungsangebot für Existenzgründer
  • Sehr gute Breitbandinfrastruktur

Chancen

  • Gesamtwirtschaftliche Stärke des IKT-Sektors
  • Großes Know-how im Bereich der Basistechnologien: Embedded Systems, M2M-Kommunikation, Sensornetzwerke, Software-Engineering, CPS
  • KMU-geprägte IKT-Landschaft mit vielseitigem Produktionsspektrum
  • Starke IKT-Regionen mit zukunftsweisenden Schwerpunkten, zahlreiche Branchennetzwerke und Technologiezentren auf lokaler/regionaler Ebene
  • Breites Unterstützungsangebot für Existenzgründer
  • Sehr gute Breitbandinfrastruktur

Schwächen

  • Mangelhafte Kooperationsmentalität
  • Geringe Sichtbarkeit des NRW IKT-Sektors – national und international
  • NRW nur im Mittelfeld bei Innovationen
  • Niedrige Gründungsintensität in NRW im High-Tech-Sektor/ wenige Gründungen aus Hochschulen heraus
  • Starre, modernisierungsbedürftige Produktionsstrukturen
  • Intransparenz in der Förderlandschaft und bei den Finanzierungsmöglichkeiten
  • Ausbaufähige Internationalisierungsaktivitäten im nordrhein-westfälischen IKT-Sektor

Herausforderungen

  • Mangelnde Anschlussfähigkeit an nationale und internationale IKT-Entwicklungen
  • Wirtschafts- und Finanzmarktkrise verschärft sich
  • Politische Verschiebungen, Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen
  • Starke Abhängigkeit von Förderprogrammen
  • Wachsende Kluft zwischen der „digitalen Avantgarde“ und den „digitalen Außenseitern“
  • Steigender Stromverbrauch durch IKT nivelliert den positiven Nutzen in allen Bereichen

Handlungsfelder

Go-Ahead: Nordrhein-Westfalen muss als Zentrum intelligenter IKT-Anwendungen sichtbar werden.
Angesichts der digitalen Revolution und der zu erwartenden Innovationsexplosion im IKT-Bereich muss sich das Land NRW stärker als IKT-Standort profilieren und die besondere Stärke, Produkt- und Prozessinnovationen in zukunftsweisenden Wirtschaftszweigen zu entwickeln und damit einen entscheidenden Beitrag für Lebensqualität und nachhaltigen Wettbewerb zu leisten nach innen und außen kommunizieren. 

IKT-Profiling: IKT-Forschung und Entwicklung muss sich in zukunftsweisenden Schwerpunkten fokussieren und profilieren. 
Nordrhein-Westfalen verfügt mit seinem breit aufgestellten IKT-Sektor über herausragendes Potenzial. Eine Vielzahl national und international sehr gut reputierter wissenschaftlicher Einrichtungen, kleiner und mittelständischer Unternehmen forscht und entwickelt erfolgreich im Bereich der IKT-Basistechnologien. Um NRW wirksamer zu profilieren, fehlt es allerdings an einer besseren Vernetzung im Land selbst, die auf zukunftsweisende Schwerpunkte fokussiert. Für eine Profilierung des Standorts ist eine fortlaufende Evaluation der IKT-Stärken NRWs und ein Abgleich mit den bestehenden Bedarfen erforderlich. Auf dieser Basis müssen Wissenschaft und Wirtschaft in den zukunftsweisenden IKT-Schwerpunkten mit der Zielsetzung vernetzt werden, die technologische Entwicklung in kooperativen Projekten zu forcieren. Mit dieser Profilbildung wird es möglich, national und international sichtbare Kompetenzzentren zu schaffen.                                    

Crossinnovation: Die Leistungsfähigkeit der Gesamtwirtschaft muss durch Crossinnovationen gesteigert werden, die Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen bieten.
Insbesondere die Herausforderungen in den Bereichen Produktion, Gesundheit, Energie und Nachhaltigkeit, Mobilität und Bildung sind nur mit IKT-basierten Innovationen zu bewältigen. NRW muss dieses Potenzial sowie die bestehende Stärke in den starken Industrien nutzen, um Innovationen an der Schnittstelle mit IKT zu generieren, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und sich gleichzeitig als Land der intelligenten IKT-Anwendungen zu profilieren.
Empfehlung: Partner aus Industrie, Forschung und wichtigen Leitmärkten themenzentriert mit der Zielsetzung zusammenbringen, Innovationsprozesse initiieren und beschleunigen sowie Crossinnovations-Initiativen durchführen.

Business-Support: Die Innovationsdynamik muss durch Gründungs- und Wachstumsunterstützung beschleunigt werden.
Die dynamische Entwicklung der IKT und der scharfe internationale Wettbewerb stellt auch Gründer, Start-ups, kleine und mittelständische Unternehmen der Branche vor große Herausforderungen. In Nordrhein-Westfalen gibt es ein gut ausgebautes Unterstützungssystem für junge Gründer (Transfereinrichtungen an Hochschulen, Technologiezentren, Gründungsinitiativen etc.) aber nicht immer ist in den entsprechenden Einrichtungen das notwendige Know-how und Engagement gegeben, um aussichtsreiche Innovationspotenziale zu erkennen und ihre Umsetzung in Markterfolge effektiv zu begleiten. Diese Lücken, die insbesondere IKT-Gründungen betreffen, müssen geschlossen und die Zahl der neuen Unternehmen nachhaltig gesteigert werden.

Internationalisierung: Nordrhein-Westfalen muss als IKT-Standort internationaler werden.
Großes Wachstumspotenzial für die Informations- und Kommunikationstechnologiebranche liegt in der Internationalisierung. Insbesondere kleine und mittelständische IKT-Unternehmen, die hoch spezialisiert sind, schöpfen aber ihre Exportmöglichkeiten häufig nicht aus. Das Outgoing und Incoming von Unternehmen muss dadurch unterstützt werden, dass Aktivitäten für Partnerschaften in neuen Märkten initiiert und realisiert, Internationalisierungsprozesse beratend begleitet, Exporthilfen organisiert und Ansiedlungsunterstützung geboten wird. Zielsetzung sollte es dabei sein, mit den bereits im Land arbeitenden Institutionen eng zu kooperieren und IKT-spezifische Maßnahmen gemeinsam durchzuführen.

Sandbox: Nordrhein-Westfalen braucht Raum zur breiten Diskussion der gesellschaftlichen, kulturellen, ökologischen, ökonomischen und technologischen Chancen und Risiken von IKT-Innovationen.
Um als IKT-Standort für Unternehmen und Persönlichkeiten attraktiv zu sein, braucht es ein gewisses Maß an Toleranz und Offenheit für Einflüsse von außen. Der IKT-Standort Nordrhein- Westfalen sollte als „lernende Region“ verstanden werden, in der man bereit ist, neue Anregungen aufzunehmen und andere Wege einzuschlagen, wenn dies viel versprechend erscheint. Begeisterung für das digitale Leben zu schaffen, stellt einen wichtigen Schritt in Richtung eines Innovationsraums NRW dar und bildet damit eine Basis für die Entstehung von Ideen und Innovationen.

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3. Ziele und Aufgaben des Clustermanagements

Der Cluster IKT.NRW ist der Informations- und Kommunikationsmittelpunkt für alle nordrhein-westfälischen Akteure in der Wachstumsbranche IKT. Ziel des Clusters ist es, die Stärken der Branche, die Synergiepotenziale und Trends sowie Entwicklungen in den Informations- und Kommunikationstechnologien frühzeitig zu identifizieren und weiter zu entwickeln. 

 

IKT.NRW vernetzt die Partner, die in den verschiedenen IKT-Bereichen arbeiten oder die Querschnittstechnologien in ihren Anwendungsfeldern nutzen und setzt sich für eine aktive Förderung von Innovationsprozessen ein. Neben der Kooperation mit einer Vielzahl von kleinen und großen Unternehmen aus dem Land arbeitet das Clustermanagement eng mit den regionalen und thematischen Netzwerken im Bereich Informations- und Kommunikationswirtschaft zusammen, sowie mit Wirtschaftsförderungseinrichtungen und Industrie- und Handelskammern. 

 

Der Cluster IKT.NRW nimmt eine strategische Orientierung an den Zukunftsmärkten und Wachstumsthemen vor, die für die Entwicklung der IKT-Wirtschaft und die Steigerung der Attraktivität des IKT-Standortes Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren entscheidend sind.

 

Der Trend der Clustertätigkeiten geht weiterhin in Richtung einer intensiveren Zusammenarbeit mit innovativen Unternehmen der Wachstumsbranche IKT sowie einer Fokussierung wichtiger Anwenderbranchen, in denen Informations- und Kommunikationstechnologien als Querschnittstechnologien eine existenzielle Rolle als Innovationstreiber für die Stärkung der vielversprechenden Zukunftsmärkte Nordrhein-Westfalens einnehmen.

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4. Zentrale Arbeitsgebiete, Partner und Aktivitäten

Durch das frühzeitige Aufgreifen zukunftsweisender Leitthemen und Technologien bei Berücksichtigung der regionalen Marktbedingungen sollen Stärken und Kernkompetenzen zu Markterfolgen entwickelt werden.

 

Chancen für die Wirtschaft und besonderer Investitions- und Forschungsbedarf bestehen vor allen Dingen bei den folgenden IKT-Themen:

  • Embedded Systems (mit einem Umsatz von 19 Milliarden Euro im Jahr 2010 die „Hidden Champions der deutschen Industrie“)
  • Maschine-zu-Maschine-Kommunikation
  • Sensornetzwerke
  • Software-Engineering
  • Cyber Physical Systems (CPS)

 Diese Technologien gelten als Basistechnologien, von denen die Zukunft der IKT und aller anderen wichtigen Anwenderbranchen abhängt. Insbesondere gilt es, die Entwicklung der Embedded Systems und ihre Weiterentwicklung hin zu Cyber Physical Systems zu fokussieren, da sie wirtschaftlich besonders viel versprechend erscheinen und Nordrhein-Westfalen eine Vorreiterrolle einnehmen kann, wenn rechtzeitig mit der Ausweitung von Forschungsaktivitäten in diesem Bereich begonnen wird. Das Clustermanagement IKT.NRW unterstützt daher die Vernetzung der führenden NRW-Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft in einem virtuellen Institut, das die drei Bereiche der IKT-Basistechnologien und übergreifend den Schwerpunkt „Cyber Physical Systems (CPS)“ fokussiert. Ziel ist die Bündelung der vorhandenen Kompetenzen und die Initiierung, Unterstützung und Durchführung von Entwicklungs- und Forschungsprojekten im Bereich IKT-Basistechnologien.

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6. Highlights und Erfolgsgeschichten

Medizintechnische Innovationen mit smarter IKT

 

IKT.NRW - Erfolgreiche Auftaktveranstaltung zur clusterübergreifenden Kooperation zwischen IKT.NRW und MedizinTechnik.NRW. Wie durch den Einsatz intelligenter Technologien Prozesse und Anwendungen in der medizinischen Versorgung verbessert werden können, wurde auf der Veranstaltung „Medizintechnische Innovationen mit smarter IKT“ am 29.11.12 im AMBULANTICUM Herdecke deutlich.


 

IKT.NRW und MedizinTechnik.NRW schließen Kooperationsvereinbarung

 

IKT.NRW, MedizinTechnik.NRW - Die beiden Cluster wollen gemeinsam die Entwicklung und Vermarktung von intelligenter Medizintechnik vorantreiben und damit den Standort Nordrhein-Westfalen für die zukünftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen rüsten.


 

Klimaschutz für Rechenzentren

 

IKT.NRW - 11 TWh Strom werden für die Versorgung von Servern und Rechenzentren in Deutschland benötigt - Tendenz steigend. Das entspricht dem Stromverbrauch von drei Millionen Haushalten. Dabei benötigen heutige Rechenzentrumslösungen 50 Prozent dieser Energie allein für Kühlung. Mit der Wasserkühlungslösung der XCOM AG können mittelständische Rechenzentren jährlich einen hohen fünfstelligen Euro-Betrag einsparen.


 

Logistik von Ameisen abgeschaut

 

Logistik.NRW - Forschungserfolge live miterleben: Zu seinem 30jährigen Bestehen eröffnete das in Dortmund ansässige Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML am 22. Juni 211 eine eigens errichtete Forschungshalle für "Zellulare Fördertechnik" (ZFT). Hier soll nicht nur exzellente Forschung betrieben werden, auch architektonisch hat die Forschungshalle einige Asse aus dem Ärmel gezogen. So können Interessierte über ein großes Schaufenster jederzeit einen Blick in das 60 Meter lange und 17 Meter breite Bauwerk werfen und die Forschungsarbeiten somit live beobachten.


 

Geoinformationen als Basis für die interkommunale Zusammenarbeit

 

IKT.NRW - Schon früh, unter anderem im Rahmen des X -Border GDI-Programms, das seit 2004 die Entwicklung und Implementation einer Geodatenstruktur für grenzüberschreitende räumliche Informationsversorgung in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden zum Ziel hat, setzte der Rhein Kreis Neuss (RKN) auf moderne Geoinformationskonzepte. Grundlage bildete die Idee, Effizienz und Wertschöpfung der bereits vorhandenen Datenbestände zu steigern und den Zugriff auf aktuelle Geodaten auch für Nicht-Experten innerhalb und außerhalb der Verwaltung zu erleichtern. Schon bald wird der Kreis eine mit verschiedenen Behörden vernetzte Geodateninfrastruktur (GDI), mit Unterstützung des in Ismaning ansässigen Technologieanbieters Intergraph, in Betrieb nehmen können.


 
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7. Cross-Innovations-Aktivitäten

NRW ist ein Land mit starken Industrien. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, müssen sie sich im globalen Innovationswettlauf frühzeitig und kontinuierlich positionieren - IKT als Querschnittstechnologie spielt eine entscheidende Rolle. Ziel der Cross-Innovations-Aktivitäten ist es, die Herausforderungen insbesondere in den Bereichen Produktion, Gesundheit und Medizintechnik, Energie und Nachhaltigkeit, Mobilität und Bildung mit IKT-basierten Innovationen zu bewältigen und gleichzeitig NRW als Land der intelligenten IKT-Anwendungen zu profilieren. Partner aus Industrie, Forschung und wichtigen Leitmärkten kommen zusammen, initiieren und beschleunigen Innovationsprozesse.

 

Ausbau Intelligenter Energienetze 
NRW ist Energieland Nr. 1. In den kommenden 10 Jahren werden die mehr als 800 Stromnetzbetreiber und über 700 Gasnetzbetreiber in Deutschland ca. 40 Milliarden Euro in den intelligenten Ausbau der Energie-Infrastruktur zu investieren. Fast 30 Prozent des in Deutschland benötigten Stroms werden hier erzeugt, der Anteil der Beschäftigten in der Energiewirtschaft liegt bei 25 Prozent gemessen an der Gesamtbeschäftigung in Deutschland in diesem Bereich. Mit RWE ist einer der „Big Player“ dieser Branche in NRW angesiedelt (einer der größten Wachstumstreiber in Europa). 

 

Energieeffizienz steigern
Der Energieverbrauch durch den IKT-Einsatz wird bis 2020 auf über  400 Gigawatt ansteigen (zum Vergleich: Große Energiekraftwerke haben eine Leistung zwischen einem und vier Gigawatt (Prof. Wolff, Jahreswirtschaftsbericht NRW 2012)). Im Mobilfunkbereich machen Energiekosten 50 % der Gesamtkosten aus.

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Cloud Computing

Evolution in der Technik, Revolution im Business

 
 

Experten sind sich einig: Die Wolke (engl.: Cloud) revolutioniert die IT-Welt. In Nordrhein-Westfalen haben die beiden Cluster Logistik.NRW und IKT.NRW „Cloud-Computing in der Logistik“ als ein Cross-Innovations-Thema bereits erfolgreich erschlossen und fördern die Zusammenarbeit der Clustermitglieder. Cloud Computing zählt zu den Top-IT-Themen für die Ausgestaltung der NRW IKT Strategie.


 

Grüne Logistik

Potenziale und Wege für Nachhaltigkeit in der Logistikwirtschaft

 
 

„Grüne Logistik ist derzeit ein TOP-Thema der gesamten Logistikbranche. Dabei hat das Themenfeld für diese Querschnittsbranche eine Masse an verschiedensten Facetten. Maßnahmen, die die Logistik „grün“ machen können, reichen von den Themenfeldern „Elektromobilität“ bis zu „nachhaltigem Bau von Logistikimmobilien“ oder der besseren „Organisation von Warenströmen“ (Supply-Chain-Management).


 

Connected car

automotive meets communications

 
 

Das Automobil ist Fortbewegungsmittel und Lifestyle-Produkt zugleich. Elektronische Produkte aus dem Consumer Bereich müssen in das Automobil und seine Funktionen integriert werden, um den Fahrer mit Informationen und Hilfen beim Fahren zu unterstützen. Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind in der Automobilbranche ein wesentlicher Innovationstreiber, IKT-basierte Anwendungen und Lösungen stellen einen Großteil der Herausforderungen im Auto da, die nur im Schulterschluss der beiden Branchen erfolgreich gemeistert werden können.


 

8. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und internationale Vernetzung

Neben den Aktivitäten im strategischen Handlungsfeld „Internationalisierung“ werden verschiedene Projekte und Aktivitäten von IKT-Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen in Europa durch das Clustermanagement unterstützt. In den letzten Jahren gab es Kooperationen mit Partnern aus Irland, Spanien, Frankreich, Schweden, Lettland, Belgien und den Niederlanden. Aktuelle internationale Projekte sind: 

 

„BORDWIIS+“
 Am 1. Januar 2012 ist das Interreg IVC Projekt „BORDWIIS+“ (Boosting Regional Development with ICT-Innovation-Strategies) gestartet. 10 Partner aus 8 europäischen Regionen haben sich in einem Projektkonsortium zusammengefunden, um gemeinsam smarte Spezialisierungsstrategien im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien für die beteiligten Regionen zu entwickeln und damit eine ideale Umwelt für die Entstehung von Innovationen im IKT-Bereich zu schaffen.
 Nordrhein-Westfalen ist eine der Partnerregionen. Das Clustermanagement IKT.NRW unterstützt dieses Projekt mit beratenden Maßnahmen, indem es seine langjährige Erfahrung im Bereich der IKT-Strategieentwicklung einbringt und die Partner dabei unterstützt, eine sinnvolle Politikstrategie für ihre Regionen zu generieren.

 

„RAAS RFID Jetzt“
 
Das Clustermanagement IKT.NRW unterstützt aktiv das niederländisch-deutsche Interreg IVA Projekt "RAAS RFID Jetzt" (RFID Applications and Support). Das Projekt will kleinen und mittelständischen Unternehmen in der euregio rhein-maas-nord und der Euregio Rhein-Waal den Einstieg in die RFID-Technologie ermöglichen und die Euregio zu einer der führenden RFID-Regionen entwickeln.

 

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Clustermanagement

Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff
Clustermanager
IMST GmbH
Carl-Friedrich-Gauß-Str. 2-4
47475 Kamp-Lintfort
Deutschland
Tel.: +49 2842 981-0
ingo.wolff(at)ikt.nrw.de 

 

Clustermanagement IKT.NRW

Bergische Universität Wuppertal

FB E - Druck- und Medientechnologie

Campus Freudenberg, Gebäude FO

Rainer-Gruenter-Str. 21

42119 Wuppertal

Fax: +49 202 439-1037 

www.ikt.nrw.de


Monika Gatzke

Tel.: +49 202 439-1035
monika.gatzke(at)ikt.nrw.de 

 

Lena Weigelin

Tel.: +49 202 439-1035

lena.weigelin(at)ikt.nrw.de

 

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    Marktanalyse „IKT-Anwendungsbereiche in Nordrhein-Westfalen“