Ihr Fokus

Newsletter

Ich möchte kostenlos erhalten:

 

Abo-Einstellungen ändern

Gefördert durch:

 

Mitglied von: 

Zur European Cluster Alliance

Kunststoff

Mehrwert durch Vernetzung der Anwenderbranchen

Letzte Aktualisierung: 24.08.11

1. Die Branche in NRW

Ob im Haushalt im Auto, im Wohnungsbau, in der Unterhaltungselektronik oder in der Medizin, überall finden Kunststoffe Verwendung. Kaum ein Wirtschaftszweig steht nicht in Verbindung zu diesem Werkstoff des 21. Jahrhunderts. Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Kunststoffen ist also enorm - sowohl für Deutschland als auch für Nordrhein-Westfalen.

Die Kunststoffbranche ist mit ihrem ausgeprägten Querschnittscharakter in Nordrhein-Westfalen Träger und Treiber von Innovationen auf den Gebieten Werkstoffe, Produktionsprozesse und Produkte für nahezu alle Lebensbereiche. Eine durchgängige Wertschöpfungskette von Kunststofferzeugern, - verarbeitern und - maschinenbauern, eine breite Wissenschafts-, Forschungs- und Dienstleistungslandschaft sowie ein breites Spektrum von Anwendern mit zum Teil nicht unerheblichen eigenen Kunststoff-Verarbeitungskapazitäten, die statistisch in anderen Branchen (z.B. Fahrzeug, Elektro, Möbel) erfasst werden, stehen für die Exzellenz der Branche. Rund 900 Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten aus der Kunststoffindustrie, Hunderte von kleinen Unternehmen,  Maschinenbauer, Anwenderfirmen mit eigenen Verarbeitungskapazitäten, Handel sowie Verbände und Einrichtungen aus Wissenschaft und Bildung formen das Kunststoffcluster in NRW, das für insgesamt rund 3.000 Unternehmen und Organisationen mit deutlich über 100.000 Beschäftigten steht.

 

Zahlen zur Kunststofferzeugung  und -verarbeitung in Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten

Anzahl der Betriebe*

913

NRW-Anteil an deutschen Betrieben

21,4 %

Beschäftigte*

118.554

NRW-Anteil an deutschen Beschäftigten:

21,3 %

Umsatz*

32,4 Mrd. EUR

NRW-Anteil an deutschen Auslandsumsatz

22,3 %

darunter Auslandsumsatz:

49,7 %

Durchschnittlicher Bruttomonatsverdienst

3221 EUR

Exporte**

20,0Mrd. EUR

NRW-Anteil an deutschen Exporten

20,8 %

Importe**

14,5 Mrd. EUR

NRW-Anteil an deutschen Importen

19,6 %

Quelle: IT.NRW; Stand: 2010

*   Die Angaben beziehen sich auf die Kunststofferzeugung und -verarbeitung von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten; sie basieren auf der neuen „Klassifikation der Wirtschaftszweige WZ 2008“, wodurch Vergleiche mit den Vorjahren nur bedingt möglich sind.

**   Die Angaben beziehen sich auf die Außenhandelsstatistik Nordrhein-Westfalen.

Nach oben

2. Ziele und Aufgaben des Clustermanagements

Ziel des Cluster Kunststoff.NRW ist es, die Akteure der Kunststoffbranche landesweit, national und international sichtbar zu machen und die Kompetenz und Exzellenz der Branche zu stärken. Dies soll u.a. durch eine stärkere Zusammenarbeit der Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette erreicht werden. Zudem soll die Vernetzung mit den wichtigen Anwenderbranchen der Kunststoffindustrie, wie etwa der Automobil-, Verpackungs-, Bau-, Möbel- und Elektroindustrie intensiviert werden.

Zu der Wertschöpfungskette der Kunststoffbranche in NRW zählen die mittelständischen Betriebe der Kunststoffverarbeitung, Großunternehmen der Kunststofferzeugung, der Kunststoffmaschinenbau, die auf Kunststoff bezogenen Einrichtungen von Forschung und Wissenschaft sowie Aus- und Weiterbildung, branchennahe Zulieferer, Finanzdienstleister sowie Verbände und Organisationen. Diesen bietet der Cluster Kunststoff.NRW eine Plattform für Information, Kommunikation und Kooperation.

Darüber hinaus zählt die Entwicklung von Visionen für die Kunststoffwelt von morgen, die Verbesserung der Wissenschafts- und Bildungslandschaft sowie das Angebot unternehmensbezogene Dienstleistungen zu den Aufgaben des Clusters.

 

Nach oben

3. Zentrale Arbeitsgebiete, Partner und Aktivitäten

Die besondere Stärke NRWs liegt in einem integrierten Standort, in dem alle Ebenen der Wertschöpfungskette präsent sind. Der Standort wird von starken regionalen Clustern, einer ausdifferenzierten Ausbildungs- und Forschungsinfrastruktur wie auch von kompetenten Anwenderbranchen (Automobil, Elektrotechnik, Maschinenbau) getragen. Durch Zusammenarbeit mit bestehenden regionalen Kompetenznetzen werden die Branche und ihre Akteure landesweit und regional gestärkt.

Kunststoff.NRW fördert gezielt die Kommunikation und Kooperation zwischen Forschung und Industrie vor dem Hintergrund aktueller Markt- und Werkstofftrends. Dabei wird der Wissenstransfer für die gesamte Wertschöpfungskette, insbesondere der Wissenstransfer von der Hochschule in den Mittelstand, forciert.

Durch die Brückenfunktion zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik fördert Kunststoff.NRW den Dialog und die Kooperation zwischen den Partnern. Dabei werden auch Themen wie Unternehmensfinanzierung aufgegriffen. Aktuell stehen

  • Internationalisierungsansätze,
  • technologische Themen sowie
  • Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel

auf der Agenda. Beispielsweise engagiert sich Kunststoff.NRW bei der Initiative KAI-KunststoffAusbilungsInitiative, die auf der K 2010 gestartet wurde.

 

Weitere Maßnahmen des Clusters zur Sicherung der Qualifikation in der Branche sind:

  • Gestaltung des Kunststoffschwerpunktes im VDIni Clubheft (Zielgruppe Grundschulkinder)
  • Konzeption der neuen NetzWerk-Seminarreihe zum Thema Leichtbau (Start Now. 2010)
  • Konzeption einer Kampagne gegen den Fachkräftemangel in der Kunststoffbranche gemeinsam mit dem NRW-Arbeitsministerium

Nach oben

4. Beispielhafte Wettbewerbsprojekte

Nach oben

5. Highlights und Erfolgsgeschichten

Erste Zahnpastatube aus Biokunststoffen

 

Kunststoff.NRW - Tectubes führt die weltweit erste vollständig biologisch abbaubare Zahnpastatube aus FKuR Biokunststoffen ein. Vom Spritzguss über die Extrusion und die Bedruckung übernimmt Tectubes alle Produktionsschritte als Full-Service Anbieter. Die Tube selbst zeichnet sich durch exzellente mechanische Eigenschaften aus.


 

K 2010: NRW mit 400 Ausstellern als Kunststoffland Nummer 1 vertreten

 

Kunststoff.NRW - Wirtschaftsminister Voigtsberger lobt Förderwettbewerb CheK.NRW aus: Es werden innovative Gemeinschaftsprojekte gesucht, um ökologische Herausforderungen zu meistern.


 

Composites Europe 2010 - Cluster NMW.NRW organisiert Gemeinschaftsstand

 

NMW.NRW - 10 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen ziehen eine positive Bilanz der diesjährigen Composites Europe in Essen. Die Aussteller, die sich während der wichtigsten Fachmesse für die Composites-Anwenderindustrie auf einem NRW-Gemeinschaftsstand zum Themenfokus „Leichtbau NRW" präsentiert haben, sind zufrieden mit dem hohen Besucheraufkommen und dem regen Austausch am NRW-Stand.


 

Eidechsenhaut als Vorbild für Werkstoffoberflächen

 

Kunststoff.NRW, NMW.NRW - Aachen. Reibung und Verschleiß beeinflussen die Lebensdauer sich bewegender Teile und den Wirkungsgrad technischer Systeme entscheidend. Allein in Deutschland entstehen dadurch Kosten in Höhe von etwa 4,5 % des Bruttoinlandproduktes. Chemiker vom Institut DWI – Interactive Materials Research an der RWTH in Aachen erzeugen Kunststoffe mit noppenartiger Oberfläche, minimieren so den Abrieb und verbessern die Ressourceneffizienz.


 

IKV-Fachtagung Kunststofftechnik

 

Kunststoff.NRW - Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen veranstaltete am 24. und 25. Juni 2010 in Aachen die Fachtagung „Dimensionieren mit faserverstärkten Kunststoffen – Festigkeitskriterien, neueste Entwicklungen und Software-Einsatz“. Experten aus Industrie und Forschung werden in anschaulicher Weise aktuelles Know-how zum Thema vermitteln. Tagungsleiter und Moderator der Veranstaltung ist Dr.-Ing. Oliver Fischer, Xperion FS Composites GmbH & Co. KG, Laudenbach.


 
Ergebnisse 1 bis 5 von insgesamt 10

<<

Zurück

1

2

Weiter

>>

6. Cross-Innovations-Aktivitäten

Der Cluster setzt aktiv Innovationsthemen und nutzt dabei soweit möglich Synergieeffekte auch durch Kooperation mit Nachbarclustern. Neben dem Themenfeld Elektromobilität, zu dem schon eine Arbeitsgruppe aktiv ist, wurde jetzt auch in Zusammenarbeit mit dem Cluster NanoMikroWerkstoffe und dem IVAM das Thema Hochpräzision/ Mikrotechnik identifiziert. Im zweiten Halbjahr 2010 kam das Cross-Innovationsthema Leichtbau hinzu.

Bioraffinerie

Nachwachsende Rohstoffe nachhaltig nutzen

 
 

Seit 15 Jahren ist die stoffliche und energetische Nutzung in Bioraffinerien Thema in Forschung und Entwicklung. Eine neue Branche entlang der Wertschöpfungskette nachwachsender Rohstoffe erschließt sich den Wachstumsmarkt für nachhaltige Dienstleistungen und Produkte. Welche Chancen bieten integrierte Bioraffenerie-Konzepte der Wirtschaft in NRW?


 

Ressourceneffizienz

Umweltschutz und wirtschaftlicher Wettbewerbsvorsprung zugleich

 
 

Der Bedarf an ökologischen Innovationen und an ressourcen- und energieeffizienten Produkten und Produktionstechniken ist immens. Durch die optimale und effiziente Nutzung der natürlichen Ressourcen können im Unternehmen hohe Einsparpotentiale erzielt und zukunftsfähige Entwicklung ermöglicht werden.


 

7. Regionale Cluster und Netzwerke in NRW

Regionalcluster in NRW

Kunststoff.NRW versteht sich auch als Forum für die regionalen Cluster, die zum Teil als Mitglieder im Verein konstitutionell integriert sind.. Die Verbände sind Mitglieder im Kunststoffland NRW e.V..

Konzerne, Mittelständler, Erzeuger, Produzenten und Maschinenbauer sind integriert. Hochschul- und Forschungseinrichtungen spiegeln die Bandbreite des Leistungsportfolios des Landes wider. Von dem mittelständisch orientierten Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH (K.I.M.W.) bis zur Spitzenforschung am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sind alle wichtigen Hochschulen und Institutionen vertreten.

 

Regional Cluster sind:

Nach oben

8. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und internationale Vernetzung

Beteiligungen an Veranstaltungen und Messen, wie z.B. der weltweit größten Kunststoffmesse K, dienen der internationalen Vernetzung des Cluster kunststoff NRW. 

 

Zur Intensivierung der Zusammenarbeit, besteht eine

Kooperationsvereinbarung mit der Industrie- und Handelskammer Slowenien. Am 15. Februar unterzeichneten mit AutoCluster.NRW, Chemie.NRW, Kunststoff.NRW sowie ProduktionNRW führende Branchenclus­ter des Landes eine Kooperations­vereinbarung mit der Industrie- und Handelskammer Slowenien um die Zusammenarbeit zu intensivieren.

 

Im Anschluss der Unternehmerreise von NRW-International „NRW goes to India“ mit Beteiligung von Frau Dr. Naderer, führte der Cluster Kunststoff.NRW im Juli 2011 in Düsseldorf eine Branchenbezogene Informationsveranstaltung durch. Hier wurden Praxiserfahrungen vorgestellt, konkrete Perspektiven erläutert und gemeinsame Handlungsschritte vereinbart.

Als nächster Schritt wird die Beteiligung an der Plastindia 2012, der internationalen Fachmesse für die Kunststoffindustrie in Indien, in Angriff genommen

Nach oben

 

Clustermanagement

Dr. Bärbel Naderer
kunststoffland NRW e.V.
Grafenberger Allee 277-287

40237 Düsseldorf

Tel.: (0211) 2 10 940-0
Fax: (0211) 2 10 940-20

naderer@kunststoffland-nrw.de

www.kunststoffland-nrw.de

Nachrichten

Kunststofferzeugung: mehr Produktion, mehr Umsatz
[14. Mai. 2012]
Nach Dr. Hapkes Worten ist insgesamt das Vorkrisenniveau wieder erreicht oder um einen Hauch überschritten. Es sehe aber so aus, als lege man nach...
Durchbruch beim Naturfaser-Spritzgießen
[07. Mai. 2012]
Zufuhr als Faserpellets löst Dosierprobleme. Workshop zeigte großes Interesse der Industrie - Fachtagung am 21. Mai 2012 in Köln zum Abschluss des...
Alle Nachrichten

Clusterwettbewerb CheK.NRW

Im Wettbewerb "CheK.NRW" werden Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie Ansätze zur Stärkung bestehender und der Aufbau neuer Netzwerke für Chemie und Kunststoff in Nordrhein-Westfalen gefördert. ... 

Weitere Informationen: 
www.ziel2.nrw.de

Cluster-Broschüre

    NRW Report 01_2011