Ihr Fokus

Newsletter

Ich möchte kostenlos erhalten:

 

Abo-Einstellungen ändern

Gefördert durch:

 

Mitglied von: 

Zur European Cluster Alliance

Gewinner auch aus Iserlohn, Aachen und der Eifel: RegioCluster-Wettbewerb schloss mit gutem Ergebnis ab

Düsseldorf. Mit 18 eingereichten Projektskizzen konnte jetzt der Wettbewerb „RegioCluster.NRW - gesucht: Die besten Ideen für Cluster aus der Region“ erfolgreich abgeschlossen werden. Im November 2009 hatte die Landesregierung den zweiten Aufruf zur Teilnahme veröffentlicht, bis März 2010 hatten Unternehmen, Hochschulen und Kommunen Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Eine Jury, die sich aus internationalen Experten zusammensetzte, hat am 10. Juni die Wettbewerbsgewinner ausgewählt.

RegioCluster.NRW ist der einzige themenoffene Wettbewerb in Nordrhein-Westfalen. Er zielt auf die kleineren regional begrenzten Netzwerke und soll dabei helfen, dass diese sich weiterentwickeln, um schlagkräftiger und wettbewerbsfähiger zu werden.
Von den 18 eingereichten Projektskizzen hat die Jury schließlich sieben Beiträge als förderwürdig angesehen. Es wird jetzt darum gehen, gemeinsam mit den Wettbewerbsteilnehmern diese Skizzen zu reifen Projektanträgen auszuarbeiten. Für die Förderung der Projekte stehen ausreichend Fördermittel zur Verfügung.
Die von der Jury ausgewählten Skizzen stammen aus folgenden Regionen: Aachen, Eifel, Ruhrgebiet, Südwestfalen, dem Bergischen Land und Ostwestfalen-Lippe.
Thematisch reicht das Spektrum von der Drahtindustrie, über die Papier- und Holzwirtschaft, die Möbel- und Designindustrie sowie die Metallverarbeitung bis hin zur Gaswirtschaft.

Konkret handelt es sich u. a. um folgende Vorhaben:

-Ein Beitrag stammt vom Netzwerk Draht e. V. aus Iserlohn. Das sind 21 Unternehmen aus Südwestfalen, die ihren räumlichen Schwerpunkt im Märkischen Kreis haben. Das Netzwerk will Unternehmen der Region zusammenführen und über eine Dachmarke auf die Kompetenz der Region hinweisen. Beabsichtigt ist weiterhin, Gründer zu stützen und Innovationen zu forcieren. Das Potenzial der Drahtzieher in Südwestfalen ist bemerkenswert: 60 von 90 Drahtziehern und 120 von 155 Kaltumformern sowie spezialisierte Zulieferer und Ausbildungszentren sind in der Region ansässig.

-Das vom „Wald und Holz e. V.“ eingereichte Vorhaben „HolzCluster.Eifel“ zielt darauf ab, das Wirtschaftsgefüge und die Wertschöpfungsketten um den Rohstoff und das Material Holz in der Eifel zu stärken und so die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu fördern. Schwerpunkte sind hierbei die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Forst- und Holzwirtschaft sowie die Sicherung bzw. der Ausbau eines regionalen Clustermanagements. Prioritäre Handlungsfelder sind die Förderung von Innovation und Qualifikation in der Branche und entlang der Produktions- und Wertschöpfungskette Holz.

-Die Aachener Gesellschaft für Innovations- und Technologietransfer mbH (AGIT) möchte mit ihrem Projekt entlang der Wertschöpfungskette Papier eine verbesserte Markt- und Wettbewerbsposition erlangen. Die 8 Verbundpartner aus der Region Aachen wollen dazu ein Clustermanagement aufbauen, Entwicklungsstrategien entwickeln sowie Kooperationen innerhalb und außerhalb der Region anregen. Des weiteren sind konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Innovationsfähigkeit geplant. Diverse Netzwerkveranstaltungen und eine Innovationsberatung runden das Projekt ab.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Kategorie: InnovationCity Ruhr
Redaktion: 17. Jun. 2010
Keine Kommentare