21 neue Technologien für die Mobilität der Zukunft
AutoCluster.NRW, EnergieRegion.NRW - Die Sieger des 5. Innovationswettbewerb des Network of Automotive Excellence (NoAE) stehen fest. Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, zeichnete die 21 Gewinner in Düsseldorf aus. Auf dem 5. NoAE Projekttag wurden sie einem internationalen Fachpublikum vorgestellt. Veranstalter waren das Network of Automotive Excellence (NoAE), das Wirtschaftsministerium NRW und die EnergieAgentur.NRW.
Insgesamt gab es über 270 Einreichungen aus 39 Ländern. Die 21 Preisträger kommen aus zwölf Ländern, davon neun aus Deutschland. „Dies verdeutlicht zum einen die Innovationsstärke des Industriestandorts Deutschlands. Es zeigt zum anderen aber auch, dass der NoAE-Innovationswettbewerb international zunehmend Beachtung und Nachfrage findet“, betonte NRW-Staatssekretär Dr. Horzetzky. Die Preisverleihung fand in Anwesenheit zahlreicher internationaler Ehrengäste statt, u.a. dem rumänischen Wirtschaftsstaatssekretär Károly Borbély sowie Ángeles Holgado, Leiterin der Wirtschaftsabteilung der Spanischen Botschaft. Der dänische Forschungsminister Morten Østergaard gratulierte in einer Videobotschaft den Gewinnern.
Aufgerufen waren Erfinder, Forscher, Hochschulen und Unternehmen, um Lösungen für Mobilitätsprobleme zu finden. Gefragt waren Prozessverbesserungen, Methoden, Verfahren, Technologien und Tools für die Herstellung von Fahrzeugen, Innovationen und Lösungen, die sich durch einen hohen Kundennutzen auszeichnen und ein hohes Transferpotenzial in Richtung Automobil, Schienen- oder Luftfahrzeuge besitzen. „Angesichts unserer begrenzten Ressourcen und des Klimawandels müssen wir Mobilität neu denken. Deswegen sind alle Verkehrsträger und Verkehrssysteme mit neuen Konzepten und Lösungen, Techniken und Dienstleistungen gefragt, “so Horzetzky.
Der Jury gehörten Innovationsmanager von Automobilherstellern, namhaften Zulieferern und Innovations-Experten, sowie Vertreter von Airbus, Boeing, Bombardier, Lufthansa Technik und Siemens Transportation an. „Wir sind sehr glücklich darüber, in diesem Jahr so viele gute Projekte allein aus dem Cluster Material & Manufacturing prämieren zu können“, sagt Dr. Petra Krammer von General Motors/Opel und Mitglied der Jury. „Das macht deutlich, welchen Stellenwert der Innovationswettbewerb mittlerweile für alle Mobilitätsbranchen hat – und zwar weltweit“, ergänzt Jury-Kollege Dr. Franz-Josef Kirschfink von Lufthansa Technik.
Die Sieger der Themen-Cluster im Überblick
Cluster 1: Powertrain & Electrification
- Innomot, Schweiz: Hüttlin-Range-Extender
- TEGnology, Dänemark: Thermoelektrische Module
- CHEEVC, Großbritannien: Software-konfigurierbare Batterie
- BITSz engineering, Zwickau, Deutschland: Hochleistungsmotorregler auf MOSFET-Basis
- Dynamax, Polen: Sitzheizung aus elastischem Kohlenstoff
Cluster 2: Mobility & Communication
- Universität Cagliari, Italien: VANET Kommunikation für vernetzte Fahrzeuge
- Universität Hamburg, Deutschland: Intelligente Backbone-Systeme
- IMS, Kanada: Feedbacksystem zum Fahrverhalten (Driver-in-the-loop)
- Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Deutschland: Modellgetriebene HMI-Entwicklung im Automobilsektor
- ITRI, Taiwan: Energiesparende Klimatisierung
- Technische Universität Iasi, Rumänien: Lkw-Maut durch Weighing-In-Built-System
Cluster 3: Material & Manufacturing
- Grenzebach Automation GmbH, Karlsruhe, Deutschland: Roboterbasiertes Rühr-Reibschweißen
- Vanetta design & engineering, Ingolstadt, Deutschland: Unwuchtfreie Felgen durch Low Unbalance Concept (LUC)
- Mesure-Systems 3D, Frankreich: 3D Produktkontrolle
- Xenon Automatisierungstechnik GmbH, Dresden, Deutschland: 3D Produktionslinie
- Fiber Engineering GmbH, Karlsruhe, Deutschland: Einblastechnik für Faserformteile
- BioRob GmbH, Darmstadt, Deutschland: Leichtbauroboterarm BioRob
- Kureha Battery Materials, Japan: Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien
- HarzOptics GmbH, Werningerode,Deutschland: Vollautomatische LED-Selektion
- ITI Technology Institute, Spanien: 3D Qualitätskontrolle
- IN-CORE Systèmes, Frankreich: Oberflächenkontrolle mit Lineavision



