Cluster NanoMikro+Werkstoffe empfängt russische Delegation
NMW.NRW - Vom 27. bis 28. Januar hat der Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW vier Entscheider der staatlichen Organisation RUSNANO unter der Leitung von Andrey Svinarenko, Generaldirektor und ehemaliger stellvertretender russischer Wissenschaftsminister, empfangen. „Wir möchten den bestehenden, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Russland im Bereich der Zukunftstechnologien weiterhin fördern und der Delegation einen exemplarischen Einblick in die Nordrhein-Westfälische Hochschul- und Unternehmenslandschaft im Bereich der Nanotechnologie geben“, so Landesclustermanager Harald Cremer.
Auf dem Programm der RUSNANO Delegation stand der Besuch verschiedener Hochschulen und Unternehmen, darunter die RWTH Aachen und das Center for Nanointegration der Universität Duisburg-Essen. Zudem konnten sich die Gäste bei einem Besuch am Fraunhofer Institut für Lasertechnik über die Möglichkeiten der Kommerzialisierung von Zukunftstechnologien und die Wege des Technologietransfers informieren. Weiteres Thema der Delegationsreise waren die nordrhein-westfälischen Weiterbildungsaktivitäten im Bereich der Nanotechnologie mit Blick auf eine zukünftige, intensive Kooperation. „Da Nordrhein-Westfalen im Bereich der Nanotechnologie deutschlandweiter Spitzenstandort ist und sich die Nanotechnologie in Russland derzeit im Aufbau befindet, lassen sich sicherlich zahlreiche spannende Möglichkeiten der Zusammenarbeit finden“, so Cremer. „Zumal wir der russischen Delegation die Vorteile des Standortes NRW aufzeigen konnten“, berichtet Cremer.
Den Abschluss der Delegationsreise bildeten ein Gespräch mit der Wirtschaftsförderung des Landes, NRW.Invest GmbH, sowie der Besuch beim Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Russland investiert Milliardenbeträge in die Nanotechnologie
Die russischen Gäste gehören der staatlichen Organisation RUSNANO an, deren Aufgabe im Wesentlichen darin besteht, die Kofinanzierung von Projekten im Nanotechnologiesektor, die Bereitstellung von Infrastruktur, Gründerzentren sowie den Auf- und Ausbau internationaler Kontakte voranzutreiben.
Russland sieht die Nanotechnologie als Wachstumsmarkt mit großem Potenzial und stellt bis 2015 staatliche Mittel in Höhe von 4,5 Mrd. USD für die Entwicklung der Nanotechnologie bereit.
Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW
Der Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW (NMW) repräsentiert und betreut die nordrhein-westfälische Unternehmens- und Forschungslandschaft in den Bereichen Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik sowie Innovative Werkstoffe. Ziel des Clusters NMW ist es, das Land Nordrhein-Westfalen national und international zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum im Bereich der Nano-, Mikro- und Werkstofftechnologie zu machen. Dazu gehört die Schaffung eines innovationsfördernden und beschleunigenden Umfelds gleichermaßen wie eine strategische Profilschärfung.



