Cluster Rhein Ruhr Power steht im Finale des BMBF Spitzencluster-Wettbewerbs
CEF.NRW - Eine unabhängige Jury hat am 22. Juni 2011 die elf Finalisten der dritten Wettbewerbsrunde im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt. Der Beitrag "Das Kraftwerk der Zukunft" des Clusters Rhein Ruhr Power hat somit die erste Hürde im Wettbewerb um die Auszeichnung als Spitzencluster erfolgreich genommen.
Die Teilnahme am Finale zeigt die hohe Leistungsfähigkeit der beteiligten Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft und verdeutlicht, dass die nordrhein-westfälische Energiewirtschaft und -forschung zur internationalen Spitzengruppe zählt.
Ziel der Zusammenarbeit im Cluster Rhein Ruhr Power ist, die weltweit führende Position der Rhein-Ruhr-Region im Bereich fossiler Kraftwerkstechnologien und solarthermischer Turmkraftwerke zu festigen. Die beteiligten Akteure wollen das "Kraftwerk der Zukunft" zu einem international Markt prägenden Produkt entwickeln. Dazu zählt nicht nur das flexible fossil basierte Kraftwerk, sondern auch das solarthermische Turmkraftwerk. Dadurch sollen Wachstum und Arbeitsplätze in der Rhein-Ruhr-Region geschaffen bzw. gesichert und der Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen attraktiver gemacht werden.
Jedem Gewinner im Spitzencluster-Wettbewerb stehen über einen Zeitraum von fünf Jahren für die strategische Weiterentwicklung bis zu 80 Millionen Euro zur Verfügung, wovon die Hälfte durch die Wirtschaft und private Investoren getragen wird.
Der Verein Rhein Ruhr Power e.V. hat nun bis zum 30. September 2011 Zeit, seine Clusterstrategie beim Projektträger in Jülich einzureichen. Im Januar 2012 wird dann die endgültige Entscheidung bekannt gegeben, welche der bis zu fünf neuen Cluster gefördert werden.
Der Wettbewerbsbeitrag wird koordiniert vom Cluster EnergieForschung.NRW und der EnergieRegion.NRW sowie einer hochrangig besetzten Task-Force mit Vertretern aus Wirtschaft, Forschung, Verbänden und Verwaltung.



