Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen
Innovation in der Gesundheitswirtschaft
Als Zentrum der medizinischen und wissenschaftlichen Kompetenz will der Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen dazu beitragen, das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland als wichtigen Standort für Gesundheitswirtschaft und Forschungsaktivitäten im internationalen Vergleich weiter nach vorne zu bringen.
Geplant sind die Ansiedlung bedeutender Institutionen und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft sowie der Aufbau der ersten öffentlich-rechtlichen Hochschule für Gesundheit. Mit der konkreten Entwicklung von Innovationen und Kooperationen des Campus in Bochum sowie der virtuellen Campusentwicklung für ganz Nordrhein-Westfalen wurde das Strategiezentrum Gesundheit betraut, das seine operative Arbeit im Juni 2009 im BioMedizinZentrum Bochum aufgenommen hat.
Einrichtungen, die auf den Gesundheitscampus umziehen oder neu errichtet werden, sind:
- das Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
- das Clustermanagement Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalen
- das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA.NRW), Bielefeld, Münster, Düsseldorf
- das Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH (ZTG), Krefeld
- das Europäische Protein Forschungszentrum (PURE)
- die MedEconRuhr GmbH, Bochum
- das Epidemiologische Krebsregister NRW, Münster
- das Elektronische Berufsregister für Gesundheitsfachberufe (eGBR)
Hinzu kommt die bundesweit erste staatliche Fachhochschule für Gesundheitsberufe. Ihr Spektrum wird mit bis zu 1.000 Studienplätzen diese Berufsgruppen umfassen: Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Altenpfleger/innen, Hebammen/Entbindungspfleger, Logopäden/innen, Ergotherapeuten/innen, Physiotherapeuten/innen.
Die Landesregierung versteht den Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen ausdrücklich auch als einen Beitrag zu einem Netzwerk europäischer Gesundheits- und Technologieinstitute, dessen Entwicklung das Land unterstützen und von dessen Verwirklichung es zugleich profitieren soll.



