K 2010: NRW mit 400 Ausstellern als Kunststoffland Nummer 1 vertreten
Kunststoff.NRW - Wirtschaftsminister Voigtsberger lobt Förderwettbewerb CheK.NRW aus: Es werden innovative Gemeinschaftsprojekte gesucht, um ökologische Herausforderungen zu meistern.
Düsseldorf. Auf der Kunststoffmesse K 2010 gab Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger am Mittwoch den 27. Oktober den Startschuss für den dritten Landesförderwettbewerb für Chemie und Kunststoff, CheK.NRW. Unter dem Leitsatz: „Gesucht: Innovative Beiträge der Chemie- und Kunststoffindustrie zum Meistern der ökologischen Herausforderung, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Standortes NRW" sollen vor allem Gemeinschaftsprojekte von Hochschulen, Wissenschaft und Industrie gefördert werden. Ziel ist, innovative Ansätze zum Klimaschutz, zur Material- und Energieeffizienz sowie zum Ressourcenschutz aufzuzeigen.
„Die Chemie- und Kunststoffindustrie hat eine Schlüsselrolle inne, wenn es darum geht, angesichts von Ressourcenknappheit und Klimawandel Wertschöpfungsketten zu stärken. Zugleich soll sie die Standorte und Arbeitsplätze in NRW weiter ausbauen. Mit dem dritten CheK.NRW Wettbewerb wollen wir diese Bemühungen unterstützen“, sagte Voigtsberger bei der Präsentation des Wettbewerbs auf dem nordrhein-westfälischen Landesgemeinschaftsstand auf der K Messe. „Wir brauchen eine innovative und nachhaltig agierende Chemie- und Kunststoffindustrie in Nordrhein-Westfalen. Sonst werden wir zukünftige industrielle Schwerpunktthemen nicht erfolgreich realisieren können – von Leichtbau, Katalyse, Energiespeicherung bis hin zur Entwicklung und Verwendung neuer organischer Materialien zur Reduzierung des Material- und Energieaufwandes“, betonte der Minister.
In den beiden bisherigen CheK.NRW Förderwettbewerben konnten sich rund 40 Projekte mit über 100 Partnern für eine Förderung qualifizieren. Die Einreichungsfrist für den dritten Wettbewerb endet am 18. Februar 2011. Informationen zum Wettbewerbs- und Antragsverfahren finden Sie unter www.ziel2.nrw.de.
Mit insgesamt etwa 400 Ausstellern aus Nordrhein-Westfalen war NRW als Kunststoffland Nummer 1 auf der K sehr gut vertreten. Auf dem Landesgemeinschaftsstand präsentierten sich rund 20 innovative Unternehmen und Institutionen aus Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit dem Cluster Kunststoff.NRW bot die Landesregierung Nordrhein-Westfalen einen Einblick in die gesamte Wertschöpfungskette Kunststoff. Unter anderem war eine Spritzgießmaschine von Wittmann Battenfeld zu sehen, die mit einer neuen Verbundtechnologie Kunststoff mit Glas verbinden kann und der Künstler Matthias Hintz zeigte Figuren, die er mit einer skulpturalen Anwendung von Makrolon als bildhauerischem Werkstoff formt.



