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RWE präsentiert im Ruhrgebiet die „Tankstelle der Zukunft“

In der Essener Innenstadt können sich Besucher ab sofort rund um das Thema Elektroauto informieren und sich als Beifahrer selbst von den PS-starken Wagen überzeugen.

„Das Pilotprojekt Autostrom ist für uns sehr wichtig, wir sind froh, in Essen Ladesäulen aufstellen zu können. So lernen wir, was wir genau brauchen, um Elektro-Mobilität zum Erfolg zu verhelfen und wie ein erfolgreiches Geschäftsmodell für die Zukunft aussehen könnte“, sagte Dr. Leonhard Birnbaum, RWE-Vorstand für Strategie.

In Essen stehen seit 15. Juli 11 Ladesäulen. „Ich freue mich außerordentlich, dass wir heute in Essen die ersten RWE-Ladesäulen in Betrieb nehmen. Damit machen wir unsere Stadt fit für das Auto der Zukunft, ein Ausdruck der Bereitschaft zur Innovation,“ sagte Dr. Wolfgang Reiniger, Oberbürgermeister der Stadt Essen. Partner des Projekts sind der Automobilclub ADAC, der Autovermieter Sixt, Siemens und Deutschlands größter Parkraumanbieter APCOA.

Umweltfreundliche und kostengünstige Mobilität

Die RWE-Experten gehen davon aus, dass schon 2020 bis zu 2,5 Millionen Elektro-Autos auf Deutschlands Straßen fahren werden. Diese müssen natürlich Strom tanken. In Berlin hat RWE bereits 56 Ladepunkte für Elektro-Autos aufgestellt, bis Mitte 2010 sollen es 500 sein.

Um es künftigen E-Autofahrern so einfach wie möglich zu machen, treibt RWE internationale Standards für Elektro-Mobilität für die Schnittstelle zwischen Ladesäule und Fahrzeug gemeinsam mit mehr als 20 führenden europäischen Energieversorgern und Autobauern voran. Das RWE-Ziel ist es, elektrisches Laden so einfach wie Parken, die Abrechnung so einfach wie beim Handy zu machen.

Strom zu tanken dauert einige Stunden. Daher errichtet RWE Ladepunkte vor allem dort, wo Autos ohnehin parken: zum Beispiel in den Parkhäusern des Projekt-Partners APCOA. Helmut Mück, Geschäftsführer der APCOA Parking Service GmbH: „Diese Kooperation ist für uns ein Projekt mit großer Signalwirkung. Wir tun das für unsere zukünftigen Kunden, von denen mit Sicherheit einige aufs Elektro-Auto umsteigen werden.“

Noch in diesem Jahr erhalten neben Essen und Dortmund auch Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Stuttgart und München Ladepunkte. Die Ballungsräume sind jedoch nur der Anfang. Langfristiges Ziel ist ein flächendeckendes Netz mit Ladepunkten – und zwar in ganz Europa. Aus diesem Grund machen sich 20 Unternehmen für die Entwicklung eines standardisierten Ladesteckers stark, mit dem die Besitzer von Elektro-Autos überall tanken können.

Sportlicher Elektro-Fahrspaß

Auch Sixt, Deutschlands führender Mobilitätsdienstleister, unterstützt die Roadshow. Dazu stellen Sixt, RWE und Siemens einen eRUF, einen eRUF Greenster und zwei Tesla Roadster für organisierte Testfahrten zur Verfügung. Die Besucher der Roadshow können den Elektro-Fahrspaß live testen. Diese Autos sind an der „Tankstelle der Zukunft“ bis zum 8. August auf dem Willy-Brandt-Platz in Essen zu sehen. Danach geht die Roadshow durch Deutschland weiter.

 

Kontakt

Harald Fletcher
Pressesprecher
Tel.: (0)201/12-15247
Fax: (0)201/12-15649
E-Mail: harald.fletcher(at)rwe.com

Weitere Informationen

http://www.rwe-mobility.com/