Zentrum für Nanotechnologie als „Ort des Fortschritts“ ausgezeichnet
NRW-Wissenschaftsministerium prämiert Forschungsarbeit

- NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (2.v.l.) zeichnete in Münster das Zentrum für Nanotechnologie (CeNTech) aus. Prof. Dr. Harald Fuchs, wissenschaftlicher CeNTech-Leiter (l.), Prof. Dr. Ursula Nelles, Rektorin der Uni Münster (2.v.r.), und Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der CeNTech GmbH (r.), erhalten die Urkunde. Foto: WFM/CeNTech
NMW.NRW - Das Land Nordrhein-Westfalen hat dem münsterischen Zentrum für Nanotechnologie (CeNTech) den Titel „Ort des Fortschritts“ verliehen. Mit der Auszeichnung ehrte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am 5. Dezember 2011 die dort arbeitenden Forscher und Firmen für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Nanotechnologie.
„Das CeNTech hat seit seiner Gründung herausragende Impulse bei der Analytik von Nanomaterialien gesetzt“, erklärte die Ministerin. „Die Arbeiten des CeNTech haben eine enorm hohe Relevanz im Bereich der medizinischen Diagnostik und der Gesundheitswissenschaften, aber auch im Umwelt- und Verbraucherschutz.“
Mit Partnern unterschiedlicher Disziplinen verfolgen die „Pioniere des Wandels“ sowie „Pfadfinder und Wegbereiter der Zukunft“ im CeNTech das Ziel, neue Entwicklungen aus der Wissenschaft aufzugreifen und zum Nutzen der Gesellschaft in Produkte und Anwendungen zu überführen – etwa in den Bereichen Medizin und Lebensqualität. Im Mittelpunkt stehen Entwicklungen, die die Gesellschaft auch in Hinblick auf die aktuellen globalen Herausforderungen voranbringen. „Nachhaltiger Fortschritt kann nur durch die Bündelung aller Kräfte und integrative Ansätze gelingen“, so Schulze weiter. Sie honorierte den intensiven Dialog des CeNTech und der Wissenschaftler mit Politik und Gesellschaft.
Zum CeNTech
Das CeNTech entstand 2003 im Zuge einer einzigartigen Kooperation zwischen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und der Stadt Münster. Deutschlandweit war es eine der ersten, wenn nicht sogar die erste Einrichtung, in der Physiker, Biologen, Chemiker und Mediziner sowie Unternehmen optimale Möglichkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit unter einem Dach vorfanden. Zum einen ging es den Initiatoren darum, die Spitzenforschung auf dem Gebiet der Nanotechnologie voranzutreiben. Zum anderen sollten Ausgründungen und Firmen verstärkt gefördert werden. Im CeNTech arbeiten heute acht Gruppen der Forschung und Entwicklung, neun Unternehmen und 100 Beschäftigte. Bislang gingen 20 Awards nach Münster, die Summe der eingeworbenen Drittmittel liegt bei zirka 32 Mio. Euro.


