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Biotechnologie

Life Science Kompetenz in Nordrhein-Westfalen

Letzte Aktualisierung: 1.4.11

1. Die Branche in NRW

Der Biotechnologie-Standort Nordrhein-Westfalen zeichnet sich durch eine erstklassige Forschung, zahlreiche international erfolgreiche Niederlassungen ansässiger Biotechnologieunternehmen im Umfeld einer starken global operierenden Chemie- und Pharmaindustrie aus.

Es gibt rund 300 Life Science Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, darunter ca. 170 mit Fokus auf industrielle und pharmazeutische Biotechnologie, Nanobiotechnologie, forschungsunterstützende Schlüsseltechnologien sowie analytische und diagnostische Dienstleistungen. International bekannte Schwergewichte Qiagen und Miltenyi Biotec haben ihre Firmensitze in Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmensspektrum reicht von jungen dynamischen Unternehmen wie Artes Biotechnology, Bitop, Dasgip oder Protagen bis zu den Großunternehmen der Chemie- und Pharmabranche wie Bayer, Henkel und Evonik Industries. 

Die Biotechnologie ist eine Querschnittstechnologie mit hohem Anwendungspotenzial in vielen Lebensbereichen insbesondere Gesundheit/Medizin, Chemie, Ernährung und Umwelt. Als dynamisch wachsendes Zukunftsfeld, verfügt sie über großes Potential für Innovation, Wachstum und Beschäftigung.

An fast allen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen ist der Querschnittsbereich Biotechnologie vertreten. An elf Universitäten, sechs Fachhochschulen, sieben Max-Planck-Instituten, vier Leibniz-Institutionen, zwei Helmholtz-Einrichtungen und caesar in Bonn (center of advanced european studies in research) wird speziell im Bereich Life Sciences / Biotechnologie geforscht. Die Lebenswissenschaften profitieren von den sechs Universitätskliniken und von zahlreichen Technologiezentren, die den Transfer in unmittelbarer Nähe der Hochschulen fördern.

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2. Ziele und Aufgaben des Clustermanagements

Der Cluster Biotechnologie in den Leitmärkten "Gesundheit", und "Neue Werkstoffe und Produktionstechnologien" ist ein Kristallisationspunkt und damit Treiber zukunftsfähiger, innovationsfördernder Prozesse in Nordrhein-Westfalen. Das Clustermanagement wird Wissenschaft und Wirtschaft weiter verzahnen und den Technologietransfer intensivieren.

Entsprechend sollen dabei Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Kompetenznetzwerke und Initiativen in einen intensiven Austausch treten und damit die Zusammenarbeit der Akteure intensivieren. BIO.NRW – Cluster Biotechnologie Nordrhein-Westfalen wird vorhandene Stärken und Spitzenleistungen Nordrhein-Westfalens noch deutlicher profilieren und diesen national und international zu weiterer entsprechender Anerkennung verhelfen.

Zu den Aufgaben des Clustermanagements gehört die strategische Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, bestehenden Kompetenznetzwerken und Initiativen. Wissenschaft und Wirtschaft sollen fortan weiter verzahnt werden mit dem Ziel, kreative Wertschöpfungsketten zu initiieren und weiter auszubauen. Im Mittelpunkt steht die Förderung der Innovationskraft mittelständiger Unternehmen in Nordrhein-Westfalen.

Die Geschäftsstelle BIO.NRW unterstützt den Clustermanager in seiner Mission und ist zentraler Ansprechpartner für Wissenschaft, Wirtschaft, Investoren, Politik und Medien.

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3. Arbeitsschwerpunkte und Projekte des Clusters

Als Teil der Biotechnologischen Innovationsoffensive der Landesregierung unterstützt BIO.NRW – Cluster Biotechnologie Nordrhein-Westfalen die Bündelung und Präsentation vorhandener Stärken und den strategischem Ausbau neuer Kompetenzfelder des Biotechnologiestandorts NRW.

Vor dem Hintergrund, dass NRW einer der stärksten Pharma- und Chemiestandorte ist, spielen insbesondere die industrielle ("weiße") Biotechnologie sowie ("rote") Biotechnologie an der Schnittstelle zu molekularer Medizin eine wesentliche Rolle.

 

Arbeitsschwerpunkte von BIO.NRW sind:

  • Bereitstellung von Informationen sowie Profilschärfung des Biotechnologiestandorts durch PR und Marketing
  • Identifikation thematischer Schwerpunkte in der Biotechnologie und Ausbau von Innovationsplattformen entlang der Wertschöpfungsketten
  • Initiierung von Fördermaßnahmen zur Unterstützung identifizierter Stärken
  • Vernetzung und Internationalisierung
  • Nachwuchsförderung und -qualifikation
  • Politikberatung

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4. Highlights aus dem Cluster

"Web & Coding Week Cologne 2012″ bringt knapp 700 Teilnehmer nach Köln

 

MEDIEN.NRW - Knapp 700 Teilnehmer besuchten die “Web & Coding Week Cologne” vom 24. bis 29.04.2012. Die Themenauswahl der Veranstaltungswoche umfasste medienrelevante Entwicklungen – wie App Development, Crowdfunding und Open Data – als auch konkrete Praxisbeispiele zum Einsatz neuer Technologien.


 

Koreanische Spielewirtschaft – MEDIEN.NRW erweitert internationales Netzwerk

 

MEDIEN.NRW - Soyeon Kim, NRW.INVEST Korea, besucht das Mediencluster NRW zum fachlichen Austausch über die hiesige und koreanische Spielewirtschaft.


 

AUTOMATICA 2012 zeigt Automatisierungskompetenz aus Nordrhein-Westfalen

 

ProduktionNRW - präsentiert in Halle B1, Stand 319 vom 22. bis 25. Mai 2012 Unternehmen, Institute, Cluster sowie die regionalen Netzwerke auf dem NRW-Gemeinschaftsstand „Automatisierungskompetenz aus Nordrhein-Westfalen“. Zu den Herausforderungen und Chancen der Batteriefertigung und Automatisierung bietet ProduktionNRW eigene Vortragsreihen.


 

IKT.NRW und MedizinTechnik.NRW schließen Kooperationsvereinbarung

 

IKT.NRW, MedizinTechnik.NRW - Die beiden Cluster wollen gemeinsam die Entwicklung und Vermarktung von intelligenter Medizintechnik vorantreiben und damit den Standort Nordrhein-Westfalen für die zukünftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen rüsten.


 

Hannover Messe gibt Schlüsseltechnologien aus NRW großen Schub nach vorne

 

NMW.NRW - Der Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW blickt zufrieden zurück: die diesjährige, weltweit größte Industriemesse vom 23. bis 27. April in Hannover hat die Erwartungen der Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulinstitute aus NRW weitaus übertroffen.


 
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5. Regionale Cluster und Netzwerke in NRW

Im Zuge der regionalen Entwicklungen in der Biotechnologie gründeten sich in den letzten Jahren Initiativen, um die Kompetenzen auf dem Gebiet der Biotechnologie weiter zu stärken, zu bündeln und entsprechende Synergieeffekte zu nutzen. Ziel dieser innovativen Strukturen ist es, insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsunternehmen und akademischen Institutionen zu stärken.

Zu den regionalen Kompetenz-Netzwerken zählen u.a. BioCologne e.V., BioIndustry e.V., BioRiver e.V., Bio-Tech-Region OstWestfalenLippe e.V., LifeScienceNet Düsseldorf, LifeTecAachen-Jülich e.V. und Bioanalytik-Münster, die sich zum Teil im Dachverband BIO.NRW e.V. zusammengeschlossen haben (http://www.bio.nrw.de/networks).

Darüber hinaus hat sich in 2007 der in und von Nordrhein-Westfalen aus thematisch  operierende "Cluster Industrielle Biotechnologie CLIB2021e.V." gegründet, um die industrielle Biotechnologie überregional in Industrie, KMU und Akademia wirtschaftlich erfolgreich zu etablieren (www.clib2021.com).

 

In Nordrhein-Westfalen gibt es circa 60 Technologiezentren in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die den Technologietransfer von der Idee bis zur Vermarktung auf vielfältige Weise ermöglichen. Dazu zählen die Möglichkeit zur Anmietung von Labor- und Büroräumen, die Kontaktvermittlung und Beratung bei Fördermittel-, Existenzgründungs- und Ansiedlungsfragen.

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6. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und internationale Vernetzung

Die internationale Verankerung des Clusters durch Kooperationen und Marketing ist eines der herausragenden Ziele von BIO.NRW.

Insgesamt geht es darum, Unternehmen im Cluster die Orientierung in internationalen Märkten zu erleichtern - seien diese in Europa oder außerhalb, etwa in Indien, Japan oder den USA, und den Biotechnologiestandort Nordrhein-Westfalen international für Investoren und Kooperationen noch attraktiver zu machen.

Beispiele für internationale Aktivitäten aus der laufenden Clusterarbeit sind u.a.:

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7. Weitere Informationen

Als Querschnittstechnologie entwickelt die Biotechnologie Anwendungen und Methoden für unterschiedlichste Branchen, wie z.B. Gesundheit, Chemie, Energie, Ernährung, Umwelt, und ist Schlüssel für eine wissensbasierte Bioökonomie.

Cross-Innovationen
Bioraffinerie

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Clustermanagement

Dr. Bernward Garthoff
Clustermanager BIO.NRW


Merowingerplatz 1
40225 Düsseldorf

Tel.: +49 (0)211 385 469 - 9200
Fax: +49 (0)211 385 469 - 9220

 

b.garthoff(at)bio.nrw.de

www.bio.nrw.de

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Deutsche Biotech-Forschung zeigt ihr Können
[09. Mai. 2012]
Innovationspreis 2012 für exzellente Forschungsideen geht zum zweiten Mal in Folge an Münsteraner Forscher
Ministerin Svenja Schulze stellt mit Unterstützung von BIO.NRW nordrheinwestfälische Spitzenforscher im Bereich ressourceneffizienter Prozesse und Verfahren in Brüssel vor
[16. Apr. 2012]
Ende März fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Grand Challenges: Answers from North Rhine-Westphalia“ in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen...
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Spot on Biotechnology Business 2010

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Broschüre zum Download: PDF, in Englisch

Die Befragung wurde durchgeführt von
biotechnologie.de nach OECD-Standard:
Liste aller Biotechnologie-Unternehmen in NRW
 
Biotechnologie-Landkarte NRW

Cluster-Broschüren

    BIONRW Spot on Biotechnology 2010 FINAL

    Basisfolien BIO.NRW (28.05.10)

    Biotechnologie