Ihr Fokus

Newsletter

Ich möchte kostenlos erhalten:

 

Abo-Einstellungen ändern

Gefördert durch:

 

Mitglied von: 

Zur European Cluster Alliance

InnovationCity Ruhr: 16 Ruhrgebietskommunen bewerben sich als Standort für die Niedrigenergiestadt der Zukunft

Bis zum Schluss haben die Ruhrgebietskommunen an ihren Bewerbungskonzepten gefeilt, um sich im Rennen für die Ökostadt der Zukunft die beste Ausgangsposition zu verschaffen. Denn am Freitag, 14. Mai 2010, 12.00 Uhr endete die Bewerbungsfrist für das von Initiativkreis Ruhr und Land NRW getragene Modellprojekt. Jetzt steht fest: Insgesamt 16 Städte und Kommunen haben eine Absichtserklärung zur Bewerbung um die InnovationCity Ruhr unterschrieben, vier davon im Schulterschluss mit einer Nachbarkommune.

„Wir sind hoch erfreut über den enormen Zuspruch, den unser Bewerbungsaufruf für die InnovationCity Ruhr ausgelöst hat“, sagte Projektkoordinator Dr. Alfred Oberholz vom Initiativkreis Ruhr.

Alle großen Städte aus der Kernzone des Ruhrgebiets dabei


Die Bewerberliste liest sich wie das „Who is Who“ des Ruhrgebiets, denn mit Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen/Herten, Gladbeck. Hamm, Herne/Recklinghausen, Mülheim, Oberhausen, Schwerte und Witten haben alle großen Städte aus der Kernregion an Ruhr und Emscher ihren Hut in den Ring geworfen.

Bewerbung mit einem „typischen Stück Ruhrgebiet“


Laut Wettbewerbsausschreibung mussten sich die Städte mit einem „typischen Stück Ruhrgebiet“ aus ihrer Kommune bewerben, das unter anderem hinsichtlich Bevölkerungsstruktur, Bausubstanz sowie Frei- und Restflächen charakteristisch für den strukturellen Wandel der Region ist. Als Modellstadt soll die künftige InnovationCity Ruhr richtungsweisende Lösungen aufzeigen, die zugleich Vorbildcharakter für andere Revierkommunen haben: So sollen vorhandene Wohnsiedlungen in attraktive Energiespar-Wohnquartiere umgebaut werden, kommunale Einrichtungen wie Hallenbäder oder Kindergärten künftig mit kostengünstigen umweltfreundlichen Energien geheizt und branchenrelevante „grüne Firmen“ angesiedelt werden.

Fachjury nominiert fünf Finalisten


Für die Projektträger heißt es nun, aus den insgesamt 14 Bewerbungen die fünf überzeugendsten Konzepte auszuwählen. Bis Mitte Juni 2010 wird eine Fachjury mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Stadtplanung und zivilgesellschaftlichen Organisationen wie beispielsweise Verbraucherverbänden anhand der eingesandten Projektskizzen eine Entscheidung über die Nominierung der fünf Finalisten treffen. Im Herbst 2010 wird feststehen, welche Ruhrgebietskommune den Zuschlag für den Titel InnovationCity Ruhr erhält.

„Aufbau West“ im Zeichen der Energieeffizienz


Diejenige Kommune, die den Zuschlag erhält, kann bis zum Jahr 2020 mit Fördermitteln und privaten Investitionen bis zu 2,5 Milliarden Euro rechnen. Insofern versteht der Initiativkreis Ruhr die InnovationCity Ruhr als ein Projekt, um das Ruhrgebiet nachhaltig fit zu machen – eine Art „Aufbau West“ im Zeichen der Energieeffizienz. Der Initiativkreis Ruhr ist ein Zusammenschluss von mehr als 60 führenden Wirtschaftsunternehmen und hat sich das Ziel gesetzt, das Ruhrgebiet mit zukunftsfähigen Strategien und praxisnahen Konzepten zu einer vitalen und lebenswerten Region weiterzuentwickeln.

Quelle: Energieagentur.NRW

Kategorie: Nordrhein-Westfalen, InnovationCity Ruhr
Redaktion: 10. Jun. 2010
Keine Kommentare