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Großes Interesse an transnationaler Zusammenarbeit

Düsseldorf - Großes Interesse an mehr transnationaler Zusammenarbeit zeigten die Teilnehmer des "Transnational Cross Border Event on Advanced Materials". Die Konferenz, die am 14. Juni 2012 Premiere feierte, lockte Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden und der Grenzregion Nordrhein-Westphalen nach Maastricht.

Im Rahmen der internationalen Veranstaltung knüpften die Teilnehmer neue Geschäftskontakte, informierten sich über Kooperations- und Fördermöglichkeiten und regten innovative, grenzübergreifende Forschungs- und Industrieprojekte zum Thema Neue Werkstoffe an.

"Innovate with your neighbours!" - Dieses Motto begleitete die rund 125 Teilnehmer aus der Nordwesteuropäischen Region an diesem Konferenztag. Während der ersten Tageshälfte boten hochwertige Vorträge den Gästen einen Überblick über die Chancen aber auch Barrieren und Schwierigkeiten in Hinblick auf transnationale Zusammenarbeit sowie über Förderprogramme im Bereich der Materialwissenschaften. "Ich bin sehr an internationalen Kooperationen interessiert", so Dr. Mathias Dietz von der Isola GmbH. "Es ist sehr wichtig, aus seiner Nussschale heraus zu kommen und innerhalb der Europäischen Gemeinschaft zusammen zu arbeiten."

Der Nachmittag bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit einen aktiven Part in der Initiierung transnationaler Projekte zu übernehmen. Workshops mit den unterschiedlichen Schwerpunkten Leichtbau, biobasierte Materialien, Smart Materials und Lebenszyklusanalysen, schufen für die Vertreter aus Unternehmen, Forschungsinstituten und Verbänden eine Plattform, um sich besser kennen zu lernen. Sie diskutierten in kleinen Gruppen über neue Geschäftsideen und regten vielversprechende grenzübergreifende Kooperationen an.

"Eine solch transnationale Veranstaltung empfinde ich als erforderlich", so Wouter Van den Berg von Yparex B.V. aus Geleen in den Niederlanden. "Sich nur innerhalb der nationalen Grenzen zu bewegen, schränkt ein. Durch den Zugang zum Euregio-Netzwerk lassen sich hingegen ganz neue Chancen für das Unternehmen erschließen."

Auch Harald Cremer, Landesclustermanager NMW.NRW, zog eine positive Bilanz: "Wir haben mit dem 'Cross Border Event' einen wichtigen Schritt hin zu einer noch stärkeren Aufstellung Nord-West-Europas im Bereich der Neuen Werkstoffe getan. Diese Richtung sollten wir beibehalten."

Der Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW hatte die Veranstaltung gemeinsam mit dem Cluster Kunststoff.NRW sowie der AGIT mbH initiiert und zusammen mit der NRW.International GmbH und dem NRW-Wirtschaftsministerium als Fördergeber sowie der Zenit GmbH und weiteren Projektpartnern aus Belgien, den Niederlanden und Frankreich organisiert. Ziel war es, transnationalen marktfähigen Projekten den Weg zu ebnen, um so die Industrie- und Forschungslandschaft der Region zu fördern.

 

Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW

Der Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW (NMW) repräsentiert und betreut die nordrhein-westfälische Unternehmens- und Forschungslandschaft in den Bereichen Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik sowie Neue Werkstoffe und Optische Technologien. Ziel des Clusters NMW ist es, das Land Nordrhein-Westfalen national und international zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum im Bereich der Nano-, Mikro- und Werkstofftechnologie zu machen. Dazu gehört die Schaffung eines innovationsfördernden und beschleunigenden Umfelds gleichermaßen wie eine strategische Profilschärfung.

 

Weitere Informationen:

Download Pressemitteilung

Quelle: NMW.NRW - Pressemitteilungen

Kategorie: Nordrhein-Westfalen, Landescluster, Neue Werkstoffe
Redaktion: 21. Jun. 2012
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